• Von den Frauen der Reformation bis zu Frauen auf dem Sächsischen Lutherweg - Programm im HIMMELSZELT, vom 12.-14.(30.)Juni 2017 in Wittenberg.

Archiv 2017

14. September 2017

Populismus und antidemokratischem Denken deutliche Abfuhr erteilen – Evangelische Frauen und Männer rufen zur Wahlbeteiligung auf

Pressemitteilung des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer gGmbH vom 13. September 2017

Mit einem Wahlaufruf will das Evangelische Zentrum Frauen und Männer Christ_innen dazu bewegen, am 24. September die Demokratie in Deutschland zu unterstützen und zu sichern.
"Christ_innen sollten ihre Stimme einer Partei oder Person geben, die für Humanität, Freiheit und Demokratie eintritt", sagt Zentrums-Geschäftsführerin Eske Wollrad. Der Kirche und dem christlichen Glauben verbundene Menschen müssten mit ihrer Wahlabstimmung für ein Deutschland stimmen, in dem allen Gerechtigkeit widerfahre und in dem Menschen ihr Leben in Vielfalt so gestalten können, wie es ihrer individuellen Persönlichkeit entspreche, so die promovierte Theologin. Das Evangelische Zentrum beobachtet eine zunehmende Verrohung der politischen Debatte im Wahlkampf. "Neokonservative und rechte Kräfte ziehen im Bundestagswahlkampf gegen eine Geschlechterpolitik zu Felde, die sich an den Lebensrealitäten der Menschen orientiert. Sie geben vor, Familie stärken zu wollen, tatsächlich jedoch schreiben sie Stereotypen von Mann- und Frausein fest und grenzen andere Lebensentwürfe aus", stellt Zentrums-Geschäftsführer Martin Rosowski fest. Davon müssten sich Christ_innen abgrenzen und mit ihrer Stimmvergabe bei der Bundestagswahl deutlich machen, dass sie vom Respekt vor der Vielfalt des menschlichen Lebens als Teil der göttlichen Schöpfung getragen werden, fordert Rosowski.
Den Wahlaufruf im Wortlaut finden Sie hier als pdf-Datei.

 

13. September 2017

Frauenkonferenz am 21. Oktober 2017, 10:00 – 15:15 Uhr

im Haus der Kirche/Dreikönigskirche, 01097 Dresden, Hauptstr. 23

Mit dem Theaterprogramm „Septem Mulieres“ begeben wir uns auf eine Zeitreise, die Sie auf die zugewachsenen Pfade starker Frauen der Reformationszeit führen wird. Laienschauspielerinnen verwenden originale Textstellen des 16. Jahrhunderts, die von den historischen Frauen selbst verfasst wurden.
Daneben gibt es Informationen und Gelegenheit zu Gespräch und Gedankenaustausch.
Zum Abschluss der Frauenkonferenz feiern wir gemeinsam das Abendmahl. Wir bitten um Ihre schriftliche Anmeldung bis 06. Oktober 2017 oder im Internet über
www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_17.php?id=65
Programm Septem Mulieres
Konferenzprogramm

 

12. September 2017

"Woche der Müttergesundheit" vom 25.09.-01.10.2017

Woche der Müttergesundheit
Foto: Deutsches
Müttergenesungswerk

Während dieser Woche informiert das Müttergenesungswerk (MGW) in ganz Deutschland zu Gesundheitsmaßnahmen für Mütter. So soll auf den hohen Bedarf der Mütter an spezifischen Kurmaßnahmen hingewiesen werden und auf die besonderen Gesundheitsleistungen des Müttergenesungswerkes aufmerksam gemacht werden. Die Einrichtungen im Müttergenesungswerk öffnen ihre Türen für Mütter, Interessierte und MultiplikatorInnen!
Pressemitteilung der Diakonie Leipziger Land vom 28.8.17 | PDF

www.muettergenesungswerk.de/news/1370/die-woche-der-muettergesundheit-startet-ende-septe.html

Für Ihre Fragen wenden Sie sich bitte unter muettergenesung.sachsen@evlks.de an die Kirchliche Frauenarbeit oder an die Beratungsstellen des Diakonischen Werkes und der Kirchenbezirkssozialarbeit in Sachsen.  
www.frauenarbeit-sachsen.de/gesundheit/kur/beratung.php

 

10. August 2017

wählerisch-sein.de

wahl 2017

Am 24. September sind wir aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen. Wir wollen gerne einen Beitrag dazu leisten, wählerisch zu sein. Dazu ist bei uns in den letzten Wochen eine Idee gereift, wie wir Menschen zur Beteiligung ermutigen und sie zugleich auf wichtige Verbindungen zwischen unserem Grundgesetz und der christlichen Prägung unseres Landes hinweisen können.
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wurden 50.000 Chips für Einkaufswagen an die Kirchgemeinden in Sachse mit der Bitte verschickt, diese Chips in Einkaufswagen zu "vergessen".
Auf den Chips findet sich der Hinweis auf die Website www.wählerisch-sein.de.
Dort finden interessierte Menschen Statements von unterschiedlichen Leuten, die mit 140 Zeichen den Satz vollenden: "Ich werde wählerisch sein, weil..."

weiterlesen und Motive der Kampagne

Haben Sie Lust, sich an dieser Aktion zu beteiligen oder andere Menschen für Statements zu werben?
Den Link zum Formular finden Sie auf www.wählerisch-sein.de
Diese Aktion wird von folgenden Initiatoren getragen:
Tobias Bilz (Landesjugendpfarramt), Eva Brackelmann (Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen), Tabea Köbsch (Öffentlichkeitsarbeit des Landeskirchenamtes), Christian Kurzke (Evangelische Akademie Meißen), Dr. Erik Panzig (Evangelische Erwachsenenbildung) und Jan Witza (Referat für jugendpolitische Bildung im Landesjugendpfarramt).
Dresden, im August 2017

 

 

6. Juli 2017

Ein herzliches DANKESCHÖN für Ihre Sammlung und Spende für Mütter, Väter und Kinder 

Dank

Wir danken allen, die sich für diese Sammlung zugunsten des Müttergenesungswerkes engagiert und dabei geholfen haben – den Sammlerinnen und Sammlern, den Spenderinnen und Spendern – in Kirchgemeinden und Frauenkreisen.
Dank des gesammelten Geldes wird es uns auch weiterhin möglich sein, bedürftige Mütter und Väter mit ihren Kindern und pflegende Angehörige in Sachsen unbürokratisch mit einer kleinen finanziellen Zuwendung während einer Mutter- oder Vater-Kind-Kur oder einer Kur für Pflegende Angehörige zu unterstützen.
Eine solche Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme kann helfen, sich den Herausforderungen des Alltags mit neuer Energie zu stellen.
In unseren Dank schließen wir die Bitte ein, unsere Arbeit auch weiterhin zu unterstützen.

 

3. Juli 2017

HIER STEHEN WIR – FrauenFestTag in Wittenberg

Frauenfesttag in Wittenberg

Am 12. 8. 2017 zum Frauenfesttag lohnt sich das Kommen: www.frauenarbeit-ekm.de/frauenfesttag/programm-frauenfesttag

Reformationsjubiläum heißt auch, Frauengeschichte(n) zu erinnern und Frauenzukunft zu gestalten.
Am Samstag, den 12. August 2017 werden Frauen aus der ganzen Welt miteinander Reformation & Frausein feiern mit beten, nachdenken, singen, tanzen und essen...
Das sollte ein festes Datum in Ihrem Kalender werden!
Da fahren wir hin und nehmen die Frauen aus unseren Kirchgemeinden mit!
Ein Fest in aller Farbe, Leidenschaft und Schönheit der Frauen.
Im Rahmen der Themenwoche: „Familie, Lebensformen und Gender“ findet der FrauenFestTag auf der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg statt.
10.00 Uhr    Eröffnung des FrauenFestTages
10.15 Uhr    Workshops und Bibelarbeiten: Ausstellungen - Frauenstadtführung,
                      Vortrag: Gender und Antigender (Ev. Akademie)
12.00 Uhr    Mittagsgebet in der Stadtkirche
12.30 Uhr    HIER stehen WIR: 500+ ordinierte Frauen auf einem Bild: Fototermin,                       bringen Sie Ihren Talar, Ihre Albe, Ihre Stola mit.
13.30 Uhr    Podium auf der Marktbühne
15.30 Uhr    FrauenFestMahl: "Jede bringt etwas mit: ein Törtchen, ein Wörtchen, ein
                      Lied" mit Tischreden von: Ilse Junkermann, Magdeburg;
                      Sarah Wiener, Berlin; Dr. Margot Käßmann, Berlin
17.30 Uhr    Ökumenischer Frauengottesdienst mit internationalen Gästen (...)
Bitte beachten Sie, dass Sie für die Teilnahme am FrauenFestTag eine Eintrittskarte für die Weltausstellung Reformation benötigen.
Flyer | PDF

 

16. Juni/1. Juni 2017

Fotos zum Programm zur Weltausstellung in Wittenberg vom 12. Juni - 14. Juni 2017

Himmelszelt in Wittenberg

FRAUEN.MACHT.REFORMATION. - ein umfangreiches Programm mit Theateraufführung, Vorträgen, Musik, Lesungen und Workshops wurde organisiert vom internationalen Team des Frauennetzwerks des Lutherischen Weltbundes Women in Church and Society (WICAS).
Visionen und Vorstellungen von Kirche und Gesellschaft wurden diskutiert.

Fotogalerie
Bericht

Einladung ins Himmelszelt im Luthergarten | PDF
Programmdetails für 12. Juni 2017 | PDF
Programmdetails für 14. Juni 2017 | PDF
Plakat zur Theateraufführung am 14. Juni | PDF
Pressemitteilung vom 8. Juni 2017 | PDF

 

10. Mai 2017

Themenwoche „Familie, Lebensformen und Gender“

Themenwoche „Familie, Lebensformen und Gender“

Die Themenwoche „Familie, Lebensformen und Gender“ findet als Teil der „Weltausstellung Reformation“ im Rahmen des Reformationssommers 2017 vom 9.-14.8.2017 in der Lutherstadt Wittenberg statt.
Nähere Informationen und Veranstaltungsorte dazu unter www.r2017.org

Die Tageskarte zum Besuch der Veranstaltungen kostet 19 €, ermäßigt 14 €.
Flyer/ Programm | PDF, 900 kB


 

8. Mai 2017

Frauenmahl zum "Kirchentag auf dem Weg" am 27. Mai in Leipzig

Frauenmahl in Leipzig

Besuchen Sie den Kirchentag auf dem Weg mit zahlreichen Veranstaltungsformaten, mit Kultur, Diskussionen und Begegnungen.
Ein besonders Angebot von uns: Frauenmahl (Dreigängemenü für 15 € ) und Matinee (Kaffee und Kuchen für 10 €) im Barocksaal.
Internationale Gäste kommen mit uns ins Gespräch: Düzen Tekkal (jessidische Journalistin) und Solveig Gudmundsdottir (evangelisch-lutherische Bischöfin) aus Island.
Am Nachmittag können wir Frau Staatsministerin Petra Köpping begrüßen, die auch die Dokumentationen der sächsischen Frauenmahle der Öffentlichkeit vorstellen wird.
Einladungskarte | PDF
www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_17.php?id=2

Ein vielvältiges Programm erwartet alle Teilnehmenden des Kirchentages:
https://r2017.org/kirchentage-auf-dem-weg/leipzig

 

8. Mai 2017

70. Rogatefrauentreffen am 20./21. Mai 2017

Hier finden Sie die Materialmappe | PDF
Gottesdienstheftes "auf.Recht" zur Materialmappe (Vorschau)
(zu beziehen über EFiD, Bildrechte bei Julia Krahn)
Unter dem Thema „auf.Recht“ wollen wir nach dem Kern der reformatorischen Botschaft für uns fragen und uns davon für unser Leben ermutigen und stärken lassen.
Gastgebende Orte / Stand 27.04.17 | PDF

 

8. Mai 2017

Deutsch-Polnisch-Tschechisches Partnerschaftstreffen

Deutsch-Polnisch-Tschechisches Partnerschaftstreffen

Von Mittwoch, den 26. April bis Sonntag den 30. April, fand unser diesjähriges Partnertreffen statt.

Diese Treffen finden seit dem Jahr 2000 immer abwechselnd in den Ländern statt. Zu Gast waren wir in Bialsko-Biala, in der Diözese Cieszyn (Teschen).

weiterlesen

Die gemeinsamen Tage der insgesamt 20 Frauen aus Polen , Tschechien und Deutschland wurden in einem Heim der ev. Kirche verbracht. Die gemeinsamen Tage gestalteten sich durch Andachten, Ausflüge und Bibelarbeiten zu: „Die Früchte des Heiligen Geistes im Leben einer Gläubigen Frau“ in Anlehnung an Galater 5,22-23. Die Diözese Cieszyn ist die größte evangelische Diözese in Polen mit ca. 38.000 Gläubigen. Dies ist die Hälfte aller evangelischen Gläubigen in Polen, so der Bischof dieser Diözese, Adrian Korczago. Mit ihm hatten wir ein ca. 3 stündiges Treffen, bei dem uns die verschiedenen Arbeitszweige der Diözese, die Geschichte der evangelischen Kirche in diesem Gebiet, die Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum sowie den evangelischen Verlag „Augustana“ näher vorgestellt wurden sind. Gerade die Geschichte des Gebietes Woiwodschaft Schlesien, lädt dazu ein, sich mit ihr und der Evangelischen Kirche in dieser Region näher auseinander zusetzten. Wie besuchten auch die Diakonissen im  Diakonissenmutterhaus "Eben Ezer" in Dziegielow nähe Cieszyn. Hier bestehen u.a. Kontakte zu dem Diakonissenhaus in Borsdorf! Mit einem Gottesdienst in der Kirche von Jaworze und einem kleinen Mittagsimbiss, zu dem uns die Gemeinde von Jaworze einlud, endeten die gemeinsamen Tage. Die Predig in diesem Gottesdienst hielt Annette v. Oltersdorff-Kalettka.

Im nächsten Jahr werden wir uns vom 20. Juni bis zum 24. Juni in Prag treffen. Wir alle freuen uns schon auf das Wiedersehen!
Peggy Rühle
Fotos: Peggy Rühle

www.evlks.de/aktuelles/nachrichten/33391.html

 

24. April 2017

Gesund macht stark

Sammlung im  Müttergenesungswerk 2017
Foto: Deutsches
Müttergenesungswerk

Sammlung für Mütter/Väter und Kinder in Sachsen im Müttergenesungswerk vom 6.–21. Mai 2017

 

Die Kirchliche Frauenarbeit bittet um Spenden anlässlich der Sammlung für kurbedürftige Mütter und Väter und ihre Kinder – und auch für pflegende Angehörige
Nicht selten erleben wir, dass die Krankenkasse eine dringend benötigte Kur bewilligt, es den Familien – besonders Müttern, die allein für die Erziehung ihrer Kinder zuständig sind – an den finanziellen Mitteln für Fahrtkosten, Zuzahlung oder ein kleines Taschengeld fehlt. Gesundheit darf keine Frage des Geldes sein!
Mütter/Väter und Kinder brauchen Hilfe – bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeiten zu sammeln z.B. durch

  • Spenden,
  • Kollekten in Gemeindeveranstaltungen, Gruppen und Kreisen,
  • gemeinsame Aktionen mit Kirchgemeinden, Ev. Kindertagesstätten und Schulen,
  • Kirchenkaffee,
  • Büchsensammlungen u.a. Aktionen.

Bankverbindung:
Kirchliche Frauenarbeit -Treuhandkonto
BIC  GENODED1DKD
IBAN   DE 18 3506 01901 625 5600 19
KD-Bank

 

2. März 2017

Wie halten Sie es mit dem Weltfrauentag?

Der 8. März erinnert mich alljährlich an meine DDR-Vergangenheit. Damals wurde dieser Tag als eine Art „sozialistischer Muttertag“ gefeiert. Ich sehe meinen Chef, Kaffee ausschenkend und Auszeichnungen verteilend … Die anderen Tage des Jahres hatte er in seiner Leitungsposition aber wenig Verständnis für uns Frauen, die zwischen Erwerbstätigkeit und Familienarbeit jonglierten …
Dieser Tag hatte somit wenig mit meiner Lebenswirklichkeit zu tun.

Erst in den letzten Jahren ist er für mich wieder in den Blick gekommen.
Das hat verschiedene Ursachen, eine davon ist der Blick in die Geschichte:

weiterlesen

Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas hatten 1909 die Idee, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren. Über die Internationale Frauenkonferenz in Kopenhagen wurde diese Idee von den deutschen Sozialistinnen Clara Zetkin und Käte Duncker weitergetragen. Am 19. März 1911 wurde der Internationale Frauentag erstmalig in Dänemark, Deutschland, Österreich, Ungarn und der Schweiz als Kampf- und Forderungstag für Frauen durchgeführt. Der Kampf um das Frauenwahlrecht, um Arbeiterinnen-Schutzgesetzte, die Fürsorge für Mutter und Kind und den Achtstundentag standen dabei im Mittelpunkt. Nachdem viele Forderungen erreicht und die Gleichberechtigung in der Verfassung festgeschrieben war, kam es nach 1933 zum Verbot des Internationalen Frauentages in Deutschland.

Nach dem Krieg diente der Tag in der DDR der sozialistischen Propaganda zur Aufwertung der politisch gewollten Erwerbstätigkeit der Frau.
Hier ging es nicht mehr um den Kampf um die Rechte der Frau und somit sind wir bei meinen persönlichen Eindrücken vom Anfang!

1994 erlebte der 8. März in unserem Land als sogenannter „ FrauenStreikTag“ ein politisches Comeback. Seitdem gibt es wieder viele Veranstaltungen und Aktionen, organisiert von Gleichstellungsbeauftragten, Gewerkschaften, kirchlichen und autonomen Frauengruppen.
Viele Forderungen unserer Vor-Mütter sind inzwischen Wirklichkeit geworden. Aber immer noch hat dieser Tag seine Berechtigung, auch wenn sich die Forderungen inzwischen verändert haben: Lohngerechtigkeit (Frauen verdienen ca. 21 % weniger), geschlechtergerechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Recht auf eine befristete Teilzeit, Anerkennung von Erziehungs- und Pflegezeiten in der Rentenberechnung.

Und dieser Tag lässt uns global denken: Vieles, was wir in Deutschland als selbstverständlich ansehen, ist für Frauen in anderen Ländern noch lange nicht erreicht.

Diese Tatsache wird mir immer wieder bewusst, wenn ich mich alljährlich mit den Themen des Weltgebetstages auseinander setzte. Es beeindruckt mich, wie wichtig in vielen Ländern der 8. März für viele Frauen ist. Es gibt Demonstrationen und Aktionen für Frauenrechte, gerechte Ressourcenverteilung, Frauengesundheit, gegen Abwertung von Frauen und sexualisierte Gewalt.
Ich denke, wir als Christinnen und Christen stehen in der Pflicht, uns in politische und soziale Fragen einzubringen. So engagieren wir uns als Kirchliche Frauenarbeit in frauenpolitischen Netzwerken vor Ort, beim Landesfrauenrat in Sachsen und bei Aktionen zum 8. März in Kommunen und Kirchen.

Denn Gott hat uns, Frauen und Männer, zu seinem Ebenbild erschaffen, als gleichberechtigte und gleich geliebte Menschen.

Und deshalb hat dieser Tag noch immer seine Berechtigung! Er will uns motivieren, ihn immer wieder mit Fragen und Aktionen zu füllen, die unsere Welt, unser Land und unsere Kirche gerechter machen. Damit alle Menschen, Frauen und Männer, das Leben in Fülle haben …

Barbara Kästner, Referentin der Kirchlichen Frauenarbeit

 

6. Februar 2017

Frauenmahl in Sebnitz am 7.4.2017–
Thema: Frauen zwischen Himmel und Erde

Frauenmahl Sebnitz

Vor 205 Jahren endete die dritte Ballonfahrt der ersten deutschen Ballonfahrerin Wilhelmine Reichard am Hang des Wachberges in Saupsdorf. Grund genug, diesen Ort auch als einen Frauenort zu nutzen und ein Frauenmahl dort zu feiern.
Ort: Wachbergbaude Saupsdorf, Wachbergstr. 66, 01855 Sebnitz
Beginn: 18 Uhr
weitere Infos: http://www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_17.php?id=1

Flyer | PDF

 

20. Januar 2017

Kinderarmut bekämpfen - Ausbau Unterhaltsvorschuss jetzt!

Berlin, 18. Januar 2017: 20 Verbände und Organisationen gehen mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit

Die Fakten sind bekannt, die Lösung ist bekannt, es fehlt die Tat: Obwohl der Ausbau des Unterhaltsvorschusses von Familienministerin Schwesig bereits im letzten Jahr auf die Agenda gesetzt und von der Ministerpräsident/innenkonferenz und vom Bundeskabinett beschlossen wurde, scheitert er bislang an Verwaltungsargumenten und Bürokratiebedenken der Städte und Kommunen. Für diese Blockadehaltung haben die Unterstützer/innen des Aufrufs kein Verständnis. Sie erwarten von der Arbeitsgruppe aus Länder- und Regierungsvertreter/innen, die diese Woche tagen soll, einen Lösungsvorschlag, der für die Kinder von Alleinerziehenden bessere Perspektiven schafft. Dazu gehört es auch, den Unterhaltsvorschuss weiterhin vorrangig zu gewähren, auch wenn ein Anspruch auf SGB II-Leistungen besteht. Bund und Länder müssen den Kommunen dafür ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Der Unterhaltsvorschuss muss rückwirkend zum Jahresanfang allen Kindern von Alleinerziehenden zu Gute kommen, die keinen oder keinen ausreichenden Kindesunterhalt vom anderen Elternteil bekommen!
Aufruf | PDF

 

10. Januar 2017

Einführung von Dr. Erik Panzig

Einführung Dr. Panzig

Am Samstag den 7. Januar 2017 wurde Dr. Erik Panzig in der Dreikönigskirche Dresden, durch Oberlandeskirchenrat Dietrich Bauer in das Amt des Leiters der Werke, EEB Sachsen, Frauen- und Männerarbeit, eingeführt.
Herr Bauer eröffnete den Gottesdienst und verlas die Einführungsurkunde. Zu den Werken sprach Frau Pfarrerin Dorothee Fleischhack, die Predigt hielt Herr Dr. Panzig. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Grußworte aus Kirche und Gesellschaft, die musikalisch von Kai Schmerschneider und Jona Rothe begleitet wurden.
Predigt zur Amtseinführung | PDF, 125 kB
(Fotoserie durch Anklicken des oberen Bildes)

 

09. Januar 2017

Familie bilden. Aktuelle Angebote und Bedarfe der evangelischen Familienbildung in Sachsen

Familienbildung

Am 16. Dezember 2016 fand in Dresden das von der AG Familie der Ev.-Luth. Landeskirche vorbereitete Fachgespräch zu Perspektiven evangelischer Familienbildung in Sachsen statt.
Als ReferentInnen konnten u.a. Eva Muschalik, Senior Beraterin von Ramboll Management Consulting GmbH, Susanne Hermann, Sächsisches Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz, sowie OLKR Burkart Pilz, Dezernent für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Diakonie im Landeskirchenamt begrüßt werden. Ein ausführlicher Veranstaltungsbericht folgt im Januar.
Präsentation von Eva Muschalik zur Studie Familienbildung in Sachsen | PDF 683 kB
Präsentation von Susanne Hermann "Neue Wege in der Familienbildung | PDF 631 kB
Dokumentation der Veranstaltung | PDF

 

Frühere Meldungen im Archiv 2016