• FrauenFestMahl zum FrauenFestTag am 12.08.17 in Wittenberg
  • waehlerisch-sein.de - eine Kampagne der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
  • Von den Frauen der Reformation bis zu Frauen auf dem Sächsischen Lutherweg - Programm im HIMMELSZELT, vom 12.-14.(30.)Juni in Wittenberg.
  • Deutsch-Polnisch-Tschechisches Partnerschaftstreffen, 26.4.-30.4.17, Foto: Peggy Rühle
  • FahnenaktionFahnenaktion von TERRE DES FEMMES zum Internationalen Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen" 2016 in der Tauscherstraße 44, Foto: G. Gebauer
  • FernstudiumNeuer Kurs des Fernstudiums "Theologie geschlechterbewusst" 2016/2017
  • MaterialsammlungFrauen der Reformation. Materialsammlung für die Arbeit mit Gruppen

Aktuelle Meldungen

14. August 2017

FrauenFestTag in Wittenberg am 12. August in Wittenberg

www.evangelischefrauen-deutschland.de/theologie/1561-frauen-reichtum-der-kirchefrauenfesttag-wittenberg

Evangelische Frauen aus Sachsen sind Tischpatinnen beim FrauenFestMahl anlässlich der Themenwoche Familie, Lebensformen, Gender auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg

wahl 2017      

500 Jahre nach Martin Luther, können noch immer nicht überall auf der Welt Frauen ordiniert werden. Reformation ist immer wieder umdenken und neu gestalten.

 

14. August 2017

Alle Getauften sind Priester, Bischof, Papst – Frauen also auch

Der Christinnenrat stellt gemeinsam mit Schirmfrau Margot Käßmann das Online-Projekt ‚Reformation ist überall‘ - Frauenperspektiven in Wittenberg vor:
Pressemitteilung vom 12.8.2017 | PDF
www.christinnenrat.de/ueber-das-projekt
www.christinnenrat.de/bildergalerie/reformation-ist-ueberall

 

10. August 2017

wählerisch-sein.de

wahl 2017

Am 24. September sind wir aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen. Wir wollen gerne einen Beitrag dazu leisten, wählerisch zu sein. Dazu ist bei uns in den letzten Wochen eine Idee gereift, wie wir Menschen zur Beteiligung ermutigen und sie zugleich auf wichtige Verbindungen zwischen unserem Grundgesetz und der christlichen Prägung unseres Landes hinweisen können.
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wurden 50.000 Chips für Einkaufswagen an die Kirchgemeinden in Sachse mit der Bitte verschickt, diese Chips in Einkaufswagen zu "vergessen".
Auf den Chips findet sich der Hinweis auf die Website www.wählerisch-sein.de.
Dort finden interessierte Menschen Statements von unterschiedlichen Leuten, die mit 140 Zeichen den Satz vollenden: "Ich werde wählerisch sein, weil..."

weiterlesen und Motive der Kampagne

Haben Sie Lust, sich an dieser Aktion zu beteiligen oder andere Menschen für Statements zu werben?
Den Link zum Formular finden Sie auf www.wählerisch-sein.de
Diese Aktion wird von folgenden Initiatoren getragen:
Tobias Bilz (Landesjugendpfarramt), Eva Brackelmann (Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen), Tabea Köbsch (Öffentlichkeitsarbeit des Landeskirchenamtes), Christian Kurzke (Evangelische Akademie Meißen), Dr. Erik Panzig (Evangelische Erwachsenenbildung) und Jan Witza (Referat für jugendpolitische Bildung im Landesjugendpfarramt).
Dresden, im August 2017

 

 

10. August 2017

FrauenFestTag im Reformationsjubiläum tut der Kirche gut

Geschlechterspezifische Arbeit bleibt wichtig für evangeliumsgemäßen Auftrag
(Pressemitteilung der EFiD vom 10.8.17
)
Geschlechterspezifische Arbeit bleibt wichtig für evangeliumsgemäßen Auftrag.
Angesicht der erwarteten hohen Zahlen von Teilnehmenden und internationalen Besucherinnen zum FrauenFestTag am 12. August in Wittenberg zeigen sich die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) hoch erfreut. "Wenn Frauen von etwas überzeugt sind, dann engagieren sie sich auch", benennt EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth eine der Stärken der Frauenarbeit in der evangelischen Kirche. Gemeinsames Gebet und gemeinsames politisches und diakonisches Engagement sind seit einem Jahrhundert das Motto evangelischer Frauenarbeit. "Reformation im Kern bedeutet genau das: gemeinsam anpacken und gemeinsam beten."
Geschlechterspezifische Arbeit ist auch 500 Jahre nach Luthers Aufbruch wichtig und unerlässlich für die Kirche. "Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche ist noch längst nicht umgesetzt, weder in ausgewogener Verteilung von Ämtern und Aufgaben, noch in Sprache oder Gottesbildern", erklärt Angelika Weigt-Blätgen, stellvertretende EFiD-Vorsitzende. Geschlechtergerechtigkeit ist jedoch ein evangeliumsgemäßer Auftrag und allein deshalb ist der FrauenFestTag in Wittenberg gut für die ganze Kirche, so die Theologin. "Angesichts all dessen, was noch nicht umgesetzt ist, gilt es, nicht zu verzagen oder klein beizugeben, denn 100 Jahre sind vor Gott wie ein Tag. Wir freuen uns auf den FrauenFestTag in Wittenberg!"

 

7. August 2017

Digitales Familienministerium - Informationstool Familienleistungen unterstützt Eltern

aus der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 04.08.2017:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 4. August 2017 das "Informationstool Familienleistungen" - www.infotool-familie.de - freigeschaltet.

weiterlesen

Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können. ...

Dieses interaktive, digitale Informationstool steht nun den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und geht mit den wichtigsten Familienleistungen und Unterstützungsangeboten an den Start. Dabei ist das Tool so konzipiert, dass es Stück für Stück weiter ausgebaut wird und an die aktuellen Gesetzeslagen angepasst werden kann. Es ist ebenso für Tablet und Smartphone optimiert. ...

Auch die Beantragung von Leistungen will das Bundesfamilienministerium vereinfachen. Noch in diesem Jahr wird es Schritt für Schritt möglich sein, Elterngeld als erste familienpolitische Leistung online zu beantragen.

Das Infotool Familienleistungen soll dazu beitragen, dass der Zugang zu Informationen über Familienleistungen vereinfacht und entbürokratisiert wird. Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme im Rahmen des Arbeitsprogramms Bessere Rechtsetzung 2014 (Thema Bürokratieabbau) und der Digitalen Agenda 2014 - 2017 der Bundesregierung.
www.bmfsfj.de/impulspapier-digitalisierung
www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/digitales-familienministerium---informationstool-familienleistungen-unterstuetzt-eltern/117876

 

 

4. August 2017

Stellenausschreibung: Sachbearbeiterin im Arbeitsbereich Frauengesundheit

Die Kirchliche Frauenarbeit sucht ab 1. September 2017 eine Sachbearbeiterin im Arbeitsbereich Frauengesundheit mit einem Beschäftigungsumfang von 75 Prozent.

Aufgaben:
– Bearbeitung von Anträgen zu stationären Maßnahmen für Mütter/Mutter-Kind
– Pflege und Aktualisierung der Patientendaten
– indikationsgerechte Belegung der Kur-Kliniken
– Telefonkontakte mit Beratungsstellen, Kliniken, Kostenträgern und Klienten
– Schriftverkehr.
Voraussetzungen:
– abgeschlossene Ausbildung
   – als Verwaltungsfachangestellte, Büro-Kauffrau oder
   – als Fachkraft für soziale Arbeit oder
   – eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens 6 Jahren
– Mitgliedschaft in einer Gliedkirche der EKD.
Erwartet werden:
– strukturierte selbstständige Arbeitsweise
– Kommunikations-Kompetenz
– Teamfähigkeit
– sicherer Umgang mit PC und Internet
– ggf. Erfahrungen im Bereich Patientenverwaltung.
Geboten werden:
– eine anspruchsvolle und interessante Tätigkeit in einem engagierten Team
– Vergütung erfolgt nach den landeskirchlichen Bestimmungen (EG 6)
– Möglichkeit der fachlichen und persönlichen Weiterbildung.

Wir möchten auch schwerbehinderte Menschen fördern und bitten diese, sich bei entsprechender Eignung zu bewerben.
Weitere Auskunft erteilt Frau Pflicke, Tel. (03 51) 65 61 54 47,
E-Mail: kathrin.pflicke@evlks.de.
Vollständige und ausführliche Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse), vorzugsweise elektronisch, sind bis zum 1.9.17 an die Kirchliche Frauenarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Tauscherstraße 44, 01277 Dresden, E-Mail: frauenarbeit. sachsen@evlks.de zu richten.

 

4. August 2017

Gemeinsam getrennt erziehen? Wunsch und Wirklichkeit von Trennungsfamilien

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 11.07.2017 
Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley stellte heute (11.7.) im Rahmen des hauseigenen Zukunftsgesprächs „GEMEINSAM GETRENNT ERZIEHEN“ erste Ergebnisse einer durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des BMFSFJ durchgeführte Befragung von Trennungseltern vor.
Danach wünscht sich über die Hälfte der Trennungseltern (51 %) eine hälftige bzw. annähernd hälftige Aufteilung der Betreuung der Kinder. 15 Prozent der Trennungseltern erziehen bereits gemeinsam. Unter diesen Eltern haben die allermeisten eher gute bis sehr gute Erfahrungen mit ihrem Betreuungsmodell gemacht (93%).
Die Ergebnisse der Befragung geben ebenfalls Aufschluss darüber, wie Eltern in die gewünschte Betreuungskonstellation hineinfinden und was nötig ist, damit eine partnerschaftliche Betreuung gelingt.
weiterlesen

 

2. August 2017

Tipp: Materialien im Internet

Wie beginne ich mit meinem Thema in einer Gruppe? Wie bringe ich Menschen miteinander ins Gespräch?: Die Evangelischen Frauen in Württemberg habe hierzu ein Material herausgegeben: "Materialien für die Praxis: Geistlich und kreativ - Anfangen in Gruppen"
www.frauen-efw.de/fileadmin/user_upload/Materialien_f%C3%BCr_die_Praxis_-_Anfangen_in_Gruppen.pdf

Wir sind Nachbarn. Alle
Für mehr Verantwortung miteinander - Eine Initiative der Diakonie und der evangelischen Kirchen
www.wirsindnachbarn-alle.de | #WirSindNachbarnAlle

 

6. Juli 2017

Ein herzliches DANKESCHÖN für Ihre Sammlung und Spende für Mütter, Väter und Kinder 

Dank

Wir danken allen, die sich für diese Sammlung zugunsten des Müttergenesungswerkes engagiert und dabei geholfen haben – den Sammlerinnen und Sammlern, den Spenderinnen und Spendern – in Kirchgemeinden und Frauenkreisen.
Dank des gesammelten Geldes wird es uns auch weiterhin möglich sein, bedürftige Mütter und Väter mit ihren Kindern und pflegende Angehörige in Sachsen unbürokratisch mit einer kleinen finanziellen Zuwendung während einer Mutter- oder Vater-Kind-Kur oder einer Kur für Pflegende Angehörige zu unterstützen.
Eine solche Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme kann helfen, sich den Herausforderungen des Alltags mit neuer Energie zu stellen.
In unseren Dank schließen wir die Bitte ein, unsere Arbeit auch weiterhin zu unterstützen.

 

22. Mai 2017

Neues Material zu den Themen Pfingsten und demokratische Wahlen

Unter unserer Materialsammlung finden Sie eine neue Pfingstandacht.
Unter unserer Materialsammlung finden Sie eine neue Arbeitshilfe: Die Stimme erheben - Frauen zum Wählen ermutigen

 

19. Juni / 19. Mai 2017

Kinder- und Jugendstärkungsgesetz

Unter den angefügten Links finden Sie die Stellungnahmen der Diakonie Deutschland zum Gesetzentwurf zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG. Der Gesetzentwurf wurde anlässlich der 1. Lesung des Gesetzes und mit Blick auf die Öffentliche Anhörung am 19. Juni 2017 den Mitgliedern des Ausschusses Familie, Senioren, Frauen und Jugend zugeleitet.
Die Diakonie begrüßt das Vorhaben, die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe weiter zu stärken. Der nunmehr vorliegende Gesetzentwurf markiert einen vorläufigen Zwischenschritt in einem Reformprozess, der im vorherigen Jahr unter dem Motto „Vom Kind aus denken“ in Form von unterschiedlichen Arbeitsentwürfen Gestalt angenommen hat
Stellungnahme der Diakonie Deutschland | PDF
Erwartungen der Diakonie an ein reformiertes SGB VIII | PDF
Rundschreiben der Diakonie zur Sozialpolitik Nr. 10/2017 | PDF

 

9. Juni 2017

Veranstaltungsreihe "Wir sind frei in allen Dingen - Frauen am Lutherweg" zum gleichnamigen Buch

Frauen am Lutherweg

Hören – Denken – Diskutieren

Ohne die Geschichte der Frauen ist die Menschheitsgeschichte nur halb erzählt, daher laden wir Sie ein, den Frauen am sächsischen Lutherweg zu begegnen. In den Frauenleben rund um das 16. Jahrhundert finden sich Streitbarkeit und Mut, Gottvertrauen und Selbstbewusstsein, aber auch Zweifel und die Suche nach Wegen durch die Mühen des Alltags. Diesen Vordenkerinnen wollen wir nach-denken, ihre Lebensgeschichten hören und über unsere Gegenwart diskutieren.
27. September, 19 Uhr, Zwickauer Antiquariat & Buchhandlung,
    mit Dr. Simona Schellenberger
    Hauptstraße 22, 08056 Zwickau
18. Oktober, Friedenskirchgemeinde Radebeul,
    Altkötzschenbroda 40, 01445 Radebeul
8. Dezember, 19 Uhr, Johanneskirchgemeinde Dresden,
    Fiedlerstr. 2
8. März 2018, 17 Uhr, Schneeberg
    Museum für bergmännische Volkskunst
    Obere Zobelgasse 1, 08289 Schneeberg

Leseanfragen bitte an: kathrin.wallrabe@evlks.de
Team: Dr. Simona Schellenberger, Dr. Kerstin Schimmel, Ju Sobing, Dr. Alexandra Stanislaw-Kemenah, Kathrin Wallrabe

Buch „Wir sind frei in allen Dingen …“ - Frauen am sächsischen Lutherweg.
Es wurden „weibliche Spuren“ am sächsischen Lutherweg gesucht und mit Fotos, Texten und Poesie zusammengestellt.
176 S./ 1. Auflage kostenlos (Versandkosten)
Grafik: Ju Sobing, Radebeul
Weitere Informationen und Bezugsmöglichkeiten

 

1. Juni 2017

Geflüchtete haben Rechte! Evangelische Frauen protestieren gegen Bremse beim Familiennachzug

Die Bundesregierung hat den Familiennachzug von Flüchtlingen aus Griechenland massiv eingeschränkt. Seit April nimmt Deutschland nur noch maximal 70 Angehörige von Asylsuchenden im Monat auf. Dabei besitzen Flüchtlinge laut Dublin-Verordnung einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. "Die Bundesregierung missachtet europäisches Recht", kritisiert die Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland, Susanne Kahl-Passoth. "Die Begründung, es gebe zu wenig Unterbringungskapazitäten, ist absurd. Hier stehen Unterkünfte leer, während in Griechenland Tausende Angehörige von in Deutschland lebenden Geflüchteten, darunter auch unbegleitete Minderjährige, unter schwierigen Umständen ausharren."
Die Evangelischen Frauen in Deutschland fordern eine sofortige Einhaltung des EU-Rechts. "Gerade innerhalb der EU muss Familienzusammenführung unbürokratisch ermöglicht werden, und zwar fristgerecht innerhalb von sechs Monaten von der Zustimmung Deutschlands zur Übernahme bis zur tatsächlichen Überstellung", so die stellvertretende Vorsitzende Angelika Weigt-Blätgen.
Darüber hinaus fordert der Dachverband der Evangelischen Frauen in Deutschland einen generellen Abschiebestopp für Flüchtlinge von Deutschland nach Afghanistan. "Eine Neubewertung der Sicherheitslage ist dringend erforderlich! Abschiebungen nach Afghanistan sind in der derzeitigen Situation unverantwortlich." betont Kahl-Passoth.
Pressemitteilung der EFiD | PDF

 

29. Mai 2017

Frauen.Macht.Reformation.

Frauenmahl Leipzig 2017

Matinee und Frauenmahl zum Kirchentag auf dem Weg am 27. Mai 2017 Leipzig

Unter dem Motto FRAUEN.MACHT.REFORMATION. wurde beim Kirchentag auf dem Weg in Leipzig zum 25. Frauenmahl mit internationalen Gästen eingeladen.
Damit fand die Reihe „Wir sind Reformerinnen – Frauen geben Impuls für die Zukunft“ einen feierlichen und kraftvollen Höhepunkt.

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Impulsgeberinnen waren die jesidische Journalistin und Filmemacherin Düzen Tekkal und Solveig Lara Gudmundsdottir, Ev.-Luth. Bischöfin aus Island. Düzen Tekkal berichtete von der Vorbildwirkung, die ihre wehrhafte Großmutter auf sie ausübte. Sie verschaffte sich Respekt im Dorf und in der Familie. Düzen Tekkal mahnte die Sprachfähigkeit im eigenen Glauben an, damit Religion nicht für populistische Zwecke instrumentalisiert werde. Sie setzt sich für die Unterstützung von Frauen in den unterschiedlichsten Lebenslagen ein, dazu nutzt sie ihren Beruf als Journalistin und Filmemacherin und erzählt die Geschichte verfolgter Menschen, wie beispielsweise die (fast) vergessene Geschichte der Jesiden.

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek überbrachte in seiner Rede die Grußworte und Anerkennung der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, und ging auf politische Vorhaben ein, die in dieser Legislatur umgesetzt werden konnten. Das betrifft das Lohntransparenzgesetz, das Quotengesetz und die Regelungen zur Elternzeit. Gleichstellung geht Männer wie Frauen an. Die Gleichstellungsarbeit sei ein hartes Ringen um Gerechtigkeit und im politischen Geschäft ein Aushandeln von Kompromissen.

Solveig Lara Gudmundsdottir berichtete über ihren Weg vom Studium der Theologie bis zur Bischofswahl. Ausschlaggebend waren für sie die Impulse der Frauenabteilung des Lutherischen Weltbundes (LWB). Damit konnte sie ihr Interesse für feministische Theologie und für Frauenrechte verbinden. Später wurde sie von ihrer Kirche zu einem internationalen Führungsseminar für junge Frauen im LWB delegiert. Solveig Lara Gudmundsdottir erzählte von der „Frauenkirche“ in Island, einem unabhängigen Forum innerhalb der Ev.-Luth. Kirche, bei dem sie mitarbeitet. Gottesdienste, Kurse und Workshops werden in den unterschiedlichen Kirchen angeboten. 2012 wurde sie als Bischöfin für den Nordbereich Islands gewählt.

Die Impulse wurden von den Tischgemeinschaften aufgenommen und weiter diskutiert. Am Ende der Tischgespräche konnten eigene Thesen formuliert und vorgetragen werden.

Petra Köpping, die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, präsentierte zur Matinee am Nachmittag die Dokumentation der 25 sächsischen Frauenmahle, die während der Reformationsdekade an verschiedenen Orten stattgefunden haben. Die Dokumentation wurde durch die Kirchliche Frauenarbeit in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der EVLKS, Kathrin Wallrabe, und der Ev. Akademie Meissen, Dr. Kerstin Schimmel, herausgegeben und durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz gefördert.

Begrüßt werden konnten zu beiden Veranstaltungen Gäste aus nah und fern, neben evangelische Christinnen kamen katholische und reformierte Schwestern, kommunale Gleichstellungsbeauftragte und weitere Akteurinnen der Sächsischen Frauenmahle sowie Gäste des Kirchentages auf dem Weg. Zu den Gästen aus der Ökumene weltweit zählten neben den Impulsgeberinnen auch eine Vertreterin der WICAS (Women in Church and Society) aus Italien.

Die Frauenmahle haben damit einen vorläufigen Höhepunkt gefunden. Die Impulse, die sie gegeben haben, wirken weiter. Auch in der Zukunft werden Frauen ihre reformatorischen Gedanken und Ideen in Kirche und Gesellschaft einbringen. Anregungen finden Sie in der Dokumentation der Frauenmahle in Sachsen.

Dokumentation der Frauenmahle

Die Broschüre (80 Seiten / A4) kann kostenfrei bestellt werden bei
Kirchliche Frauenarbeit der EVLKS, Tauscherstr. 44, 01277 Dresden
frauenarbeit.sachsen@evlks.de

Auszug aus der Broschüre mit Inhaltsverzeichnis

Fotogalerie


 

12. Mai / 5. März 2017

60 Jahre Gleichstellungsgesetz: Evangelische Frauen fordern faktische Gleichstellung von Frauen und Männern

Mehr als 20 Prozent beträgt derzeit die geschlechtsspezifische Lohnlücke, der sogenannte Gender-Pay-Gap, und auch die Renten von Frauen sind erheblich niedriger als die der Männer in Deutschland. "Frauen erbringen mindestens dieselbe Lebensleistung wie Männer - weshalb also sollte Lohn und Rente niedriger sein?"
Susanne Kahl-Passoth, Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland, fordert daher anlässlich des 60. Jahrestages des deutschen Gleichstellungsgesetzes Lohn- und Rentengerechtigkeit für Frauen.
"Es darf nicht weitere 60 Jahre dauern, bis Frauen in Deutschland den Männern auch faktisch gleichgestellt sind!"
Pressemitteilung der EFiD | PDF

 

18. April 2017

Neue Andacht für die Osterzeit

In unserer Materialsammlung findet sich eine neue Andacht für einen Tag in der Osterzeit | PDF, 93 kB

 

27. März 2017

Flyer zum Thema "Gender.ismus?"

Frauen am Lutherweg

Zum Thema "Gender.ismus?" wurde gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der Bremischen Ev. Kirche am Zentrum Frauen und Männer gGmbH ein Flyer entwickelt. Dieser klärt über Geschlechtergerechtigkeit auf sowie über die rechtspopulistischen Angriffe gegen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt.
Der Flyer kann kostenfrei (zzgl. Versandkostenpauschale) bestellt werden und steht zum Download bereit:
PDF | 1 MB

 

27. März 2017

Informationen von der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung

Veranstaltungsprogramm "Zeit für Tapetenwechsel" | PDF, 600 kB
Fachkongress am 16./17. Mai 2017 in Berlin

Informationsflyer zur Familienerholung | PDF 1MB

 

7. Februar 2017

Film zum Thema Frauenordination

Das Hirtenamt in Frauenhand

Anlässlich des 50jährigem Jubiläums der Frauenordination in der sächsischen Landeskirche wurde eine DVD erstellt: "Das Hirtenamt in Frauenhand"
Diese DVD ist erhältlich für 10 € zzgl. 5 € Versandpauschale.

Trailer bei Youtube
Cover der DVD

Bestellungen bitte schriftlich an die Kirchliche Frauenarbeit: Tauscher Str. 44, 01277 Dresden oder per Email an frauenarbeit.sachsen@evlks.de
Sie erhalten mit der Lieferung eine Rechnung.

 

2. April 2016

Materialsammlung "Frauen der Reformation" ist vollständig

Materialsammlung

Mitte März 2016 erschien die letzte Nachlieferung der Materialsammlung "Frauen der Reformation".
Diese Sammlung ist in enger Zusammenarbeit der Kirchlichen Frauenarbeit Sachsens und der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland entstanden.
Die insgesamt 270 Seiten enthalten eine bunte Vielfalt an Andachtsentwürfen, Gruppenarbeiten, Ideen für Aktionen sowie Anregungen rund um die Jahresthemen der Reformationsdekade - und darüber hinaus.
Die komplette Mappe kostet 20,00 Euro.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis
Bestellen können Sie hier: Bestellformular

 

22. März 2016

Projekt "Gesundheit sichern - Eltern stärken" im März 2016 gestartet

Gesundheit sichern

Gemeinsam mit der Diakoniestiftung Sachsen hat die Kirchlichen Frauenarbeit Sachsens - Bereich Frauengesundheit/Müttergenesung das Projekt "Gesundheit sichern - Eltern stärken" ins Leben gerufen. Anfang März 2016 wurde mit der Arbeit begonnen. Ziel des Projektes ist zum einen die Stärkung der Kurberatung vor Ort und zum andern die Stabilisierung des Kurerfolgs von Müttern und Vätern durch den Ausbau der Nachsorgeangebote.
Besonders im Blick sind dabei Familien, deren Gesundheit durch die vielfachen Anforderungen geschwächt ist. Die Begleitung der Familien erstreckt sich von der Beratung und Beantragung einer Maßnahme, über die Durchführung in einer geeigneten Einrichtung des Müttergenesungswerkes bis zur Nachsorgearbeit, die darauf zielt, das Gelernte zu vertiefen und im Alltag anzuwenden. Somit kann die Therapeutische Kette des Müttergenesungswerkes in diesen Bereichen ausgebaut und dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden.
Angebote aus dem Bereich Frauengesundheit/Müttergenesung finden Sie hier:
www.frauenarbeit-sachsen.de/veranst/veranst_16.php?idnav=6

 

17. Februar 2016

"Armut ist weiblich" - Broschüre des Paritätischen NRW

Gleichberechtigung

Bereits im Mai 2015 veröffentlichte der Paritätische NRW die Broschüre "Armut ist weiblich". Die Redaktion kommt darin zu dem Schluss, dass nach wie vor Frauen und Mädchen stärker von Armut bedroht sind als Männer. Eine wesentliche Ursache dafür ist die unzureichende Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Frauen arbeiten häufiger als Männer in Teilzeit und tragen damit ein höheres finanzielle Risiken als die Väter. Für die Herausgeber ist dieses Fazit mit der Forderung an Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie die Freien Wohlfahrtsverbände verbunden, die Bekämpfung von Armut und Benachteiligung von Frauen und Mädchen als gemeinschaftliche Aufgabe voranzutreiben.

mehr lesen hier: PDF | 1,5 MB

 

27. Januar 2016

Aufklärung über die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in 10 Sprachen

Gleichberechtigung

In einem mehrsprachigen Flyer informiert TERRE DES FEMMES darüber, dass in Deutschland für Frauen und Männer die gleichen Rechte gelten und geschlechtsspezifische Gewalt verboten ist. Daneben sollen Frauen mit Gewalterfahrung ermutigt werden, sich Hilfe zu suchen.
Der Text ist in Deutsch, Englisch, Arabisch, Albanisch, Serbisch, Paschtu, Farsi, Urdu, Französisch, Swahili abgedruckt.
Erhältlich ist der Flyer hier (PDF, 4,8 MB) oder hier:
www.frauenrechte.de/online/index.php/tdf-online-shop/product/229-flyer-gleiche-rechte-fuer-frauen-und-maenner-10er-packung

 

6. Januar 2016

Zünden Sie sonntags ein Licht an für Menschlichkeit

Licht an für Menschlichkeit

Die sächsische Landeskirche und das Bistum Dresden-Meißen rufen dazu auf, jeden Sonntagabend eine Kerze ins Fenster zu stellen. Sie soll ein Zeichen sein für einen respektvollen, fairen und menschlichen Umgang untereinander und gegen die menschenverachtenden und hassgeladenen Worte, die bei Demonstrationen oder in Sozialen Netzwerken fallen.
In einer Demokratie ist offener Meinungsaustausch wichtig und gewünscht. Jedoch ist eine Grenze erreicht, wenn die Menschenwürde und Menschenrechte verletzt werden.

Deshalb: Licht an für Menschlichkeit!
mehr dazu hier: www.lichtanfuermenschlichkeit.de

 

Frühere Meldungen im Archiv 2017

 

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