• Rogate 2020 Das Jahr 2020 war geprägt von wechselnden Veranstaltungseinladungen und -absagen durch die Corona-Pandemie. Einiges wurde ins Internet verlegt, wie z.B. der Online-Gottesdienst am Sonntag Rogate, 17. Mai 2020: Die Kirchliche Frauenarbeit hatte die Liturgie für den Gottesdienst im Ev.-Luth. Gemeindezentrum in Pirna-Copitz vorbereitet. Youtubekanal der Landeskirche

Archiv 2020

21. September 2020

Frauenkonferenz

Frauenkonferenz 2020

Die Frauenarbeit der EVLKS lädt für den 17. Oktober zur Frauenkonferenz 2020 nach Dresden ein. Das Treffen im Haus der Kirche findet ganz analog statt, steht jedoch im Zeichen der Nutzung digitaler Formate in der Frauenarbeit. Angesprochen sind sowohl internetaffine Frauen als auch diejenigen, die dem Internet eher skeptisch gegenüberstehen oder noch keine Erfahrung mit digitalen Geräten haben. Die Konferenz findet unter den besonderen Voraussetzungen aufgrund der Corona- Schutzmaßnahmen statt.
Details

 

14. August 2020

Wir ziehen um ...

Umzug der Werke der EVLKS

... ins Haus der Kirche, 01097 Dresden, Hauptstraße 23.
Ab dem 24. August sind die Evangelische Erwachsenenbildung, die Frauenarbeit und die Männerarbeit der EVLKS in den Geschäftsräumen auf der Hauptstraße und unter neuen Telefonnummern zu erreichen. Am neuen Ort, dem künftigen Dreikönigsforum werden die "Werke von der Tauscherstraße", der Evangelischen Akademie und der Bildungsarbeit im HdK noch stärker als bisher kooperieren.
www.evlks.de/aktuelles/alle-nachrichten/nachricht/news/detail/News/evangelische-bildungseinrichtungen-unter-einem-dach/

 

31. Juli 2020

Spendensammlung für Mütter in Sachsen

Spendensammlung MGW

Wie jedes Jahr bittet die Kirchliche Frauenarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche um Unterstützung der Sammlung zugunsten von Müttern in Sachsen, die neben gesundheitlichen auch finanzielle Schwierigkeiten zu bewältigen haben.
Dank Ihrer Spende können wir Müttern ein kleines unterstützendes Taschengeld für die Zeit der Kur auszahlen und damit zum Erfolg dieser beitragen.
Die Sammlungsmaterialien wurden im April an alle Kirchgemeinden verschickt. Der Sammlungszeitraum ist auf den 7. September bis 4. Oktober 2020 verschoben. Auch darüber hinaus freuen wir uns natürlich über Ihre Spende!
Hier finden Sie den aktuellen Spendenaufruf von Elke Büdenbender, Schirmherrin des MGW.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

21. Juli 2020

Pressemitteilung – Beratung zu Mutter-Kind-Kuren

Seit Juli 2020 bietet die Diakonie – Stadtmission Plauen e.V. in Kooperation mit dem Müttergenesungswerk wieder Beratung zu Mutter-Kind-Kuren an. Beratungstermine vereinbaren Sie bitte mit unserem Mitarbeiter Christoph Geuder über Telefonnummer 03741/147921 oder per E-Mail seniorenbuero@diakonie-plauen.de
Die Beratung findet im Mehrgenerationenhaus Albertplatz 12 in Plauen oder im Diakoniebüro Kirchplatz 4 in Oelsnitz statt.

 

13. Juli 2020

Frauen am Lutherweg

Lutherweg

Bericht über ein Frauenseminar in Kohren-Sahlis
Nicht mehr als 10, nicht weniger als 9 Teilnehmerinnen, das war die Bedingung für unser Seminar „Frauen am Lutherweg“ vom 22. – 26. Juni 2020 in Kohren-Sahlis. Unter Hygieneauflagen, wie Einzelzimmer und große Tagungsräume, Maskenpflicht bei Museumsbesuchen und Abstand halten im Seminarraum, starteten wir als eine der ersten Gruppen wieder die Angebote in den Freizeithäusern der Landeskirche.

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Das Wetter spielte mit, so konnten wir unsere Andachten im Freien gestalten und auch das Johannisfest der Kirchgemeinde miterleben. „Frauen am Lutherweg“ war unser Thema. Hintergrund war das gleichnamige Buch, das 2016 von einem Autorinnenteam der Landeskirche erstellt wurde. Die Spuren von Frauen sind weniger präsent in der Geschichtsschreibung. Kathrin Wallrabe, eine der Autorinnen, stellte an drei Abenden einige Frauen am Sächsischen Lutherweg vor. Elisabeth von Rochlitz, eine der lutherischen Reformation zugewandte hessische Prinzessin, lag im Streit mit ihrem mächtigen Schwiegervater Kurfürst Georg in Dresden. Sie war bekannt für ihr Unangepasstsein und ihre flotten hessischen Sprüche. Ihre Briefe wurden „als unnütz Gewäsch“ abgetan und sind heute ein Schatz bei der Erforschung der Reformationsgeschichte in Sachsen. Ein weiterer Abend war Henriette Katharina von Gersdorff gewidmet. Kaum jemand weiß heute etwas über die weltgewandte, gebildete und auch begüterte Großmutter von Graf Zinzendorf, die im Schloss Rötha zur Welt kam. Die Herrnhuter Sterne sind uns bekannt, vielleicht auch der Katharinenhof in der Lausitz. Es wurden neue Lebensformen ausprobiert, damals von den Glaubensflüchtlingen aus Böhmen. Auch die Frauenordination war in der ersten Generation der Herrnhuter Gemeine möglich. Der dritte Abend war Frauen aus der südlichen Region des Lutherweges gewidmet. Die Teucherin, die Kratzberin, die Weydin waren Frauen aus Zwickau, die der Rat der Stadt schon 1521 ermahnte, dass sie sich nicht des Predigen unterstehen sollten. Wir hörten über Frauen im Bergbau. Herzogin Margaretha von Sachsen war Lehnträgerinnen der „Gnädigen Frauen Zeche“, Katharina von Bärenstein Besitzerin von Zinnbergwerken. Anna von Schönburg verteidigte ihre Rechte im Silberabbau gegen die Besitzansprüche der Wettiner und setzte sich dafür ein, dass der Bergbau sicher betrieben wurde, damit Häuser durch die Weiterführung von Gruben nicht beschädigt würden. Die Hintergründe zu Glaubens- und Machtfragen, der Einfluss von Politik und nicht zuletzt die Frauenfrage konnten bei allen Biografien umrissen werden.

Wir wollten den Lutherweg auch zu Fuß erleben und wanderten zur Burg Gnandstein, die eine besonders sehenswerte Burgkapelle aus dem 15. Jahrhundert mit drei Altären und wunderbaren Abbildungen von Frauengestalten enthält.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der „Schwind-Pavillon“ mit Ausmalungen der Geschichte über Amor und Psyche von Moritz von Schwind. Wir besuchten ihn am Mittwoch, es ist ein Teil einer ehemaligen Orangerie und wird heute für Hochzeiten und Kulturveranstaltungen genutzt.
Die Künstlerin und Autorin Ju Sobing bereicherte unser Seminar mit eigenen poetischen Texten, die wir im englischen Park des Schwind-Pavillons im Rahmen eines stillen Gedankenspazierganges lesen konnten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ju_Sobing
Am Nachmittag leitete sie die Umsetzungen unserer Ideen an, die in Form von Collagen Gestalt annahmen. Anleitung ist das falsche Wort, es gab Raum und Kreativität zum Selberhandeln. Wir konnten viel lachen, es kam aber auch Schweres zu Wort.

„Wir sind frei in allen Dingen“ so der Untertitel des Buches. Dazu gehört:
– selber lesen, selber denken, sich ein eigenes Urteil bilden – wozu diese Woche in guter Gemeinschaft beigetragen hat.

Kathrin Wallrabe (Text und Foto)

Das Buch ist erhältlich im Notschriftenverlag Radebeul:
http://www.notschriften.com/epages/61055162.sf/de_DE/?ObjectID=71580353

 

19. Juni 2020

Weltgebetstag 2021 - Vanuatu

Ökumenische Bundeswerkstätten digital
Corona-Krise beeinflusst die Vorbereitungen auf den Weltgebetstag 2021 Vanuatu Die Werkstätten werden in diesem Jahr virtuell via Internet stattfinden. An drei Terminen wird das Werkstatt-Team Informationen zum Land, zur Bibelstelle, zur Musik, zu Liedern und vielem mehr auf einer Online-Plattform zur Verfügung stellen. Gemeinsam sollen Gestaltungsideen für die Gottesdienste erarbeitet werden.
Die Teilnahmegebühr für eine digitale Werkstatt beträgt 50 Euro
Termine: 1.-4. Juli | 9.-12. Juli | 16.-19. Juli
Das Werkstatt-Team arbeitet auf Hochtouren, um die bewährten Inhalte wie Info zum Land, Bibelstelle, Musik und Lieder, Film und Gottesdienstvorbereitung auf einer Online-Plattform mit der Software Moodle zur Verfügung zu stellen.
Bei diesen digitalen Werkstätten wird jeden Tag mehrere Stunden zunächst am Computer aber auch offline an den verschiedenen gestellten Aufgaben allein oder in kleinen Gruppen gearbeitet.
Weitere Informationen und Anmeldung:
https://weltgebetstag.de/aktionen/oekumenische-bundeswerkstatt-2020/

 

12. Juni 2020

Umzug der Landesgeschäftsstelle der Kirchlichen Frauenarbeit

Haus der Kirche

Ab Sommer 2020 wird die Landesgeschäftsstelle unter dem Dach der Dreikönigskirche zu finden sein.
Unsere neue Adresse lautet dann
Hauptstraße 23 in 01097 Dresden.
Die Telefoneinwahl lautet: 0351 - 8124-0

(Foto: X-Weinzar, Wikimedia CC-BY-SA-2.5)

14. Juni 2020

Aufruf: Wann wenn nicht jetzt!

Die wirtschaftlichen und sozialen Kosten der Pandemie zahlen überwiegend Frauen – es ist Zeit für Veränderung! Wann, wenn nicht jetzt!.
Aufruf | PDF

 

10. Juni 2018

„Ich krieg‘ die Krise?!“ – Frauenmahl-DenkZeit

Einladung

Erleichtern gemeinsame Krisenerfahrungen den Dialog?
Unter diesem Motto startet auch die Kirchliche Frauenarbeit mit online-Veranstaltungen.
Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich mit dieser Technik anzufreunden – und an einem jeweils spannenden Thema zu beteiligen.
Weitere Details finden Sie hier.
Vorherige Registrierung bei Zoom/ Anmeldung zum einzelnen Seminar

Referentinnen: Annette von Oltersdorff-Kalettka, Astrid Wilhelm, Susanne Reister
Hosting und Moderation: Kathrin Pflicke, Dr. Peggy Renger-Berka, Astrid Withulz Termine: 15., 22. und 29. Juni 2020, jeweils 17:00 Uhr
Ort: online

 

12. Mai 2020

Rogate-Frauengottesdienst am 17. Mai als Online-Angebot

Rogate 2020

Der Frauengottesdienst am Sonntag Rogate, 17. Mai 2020, wird als Online-Gottesdienst aus dem Diakonie- und Gemeindezentrum Pirna-Copitz übertragen.
Sie sind eingeladen, am Bildschirm mitzufeiern und das kraftvolle Wort miteinander zu teilen: Lasst euer Licht leuchten! (Mt 5,16).
In Kooperation mit dem Kirchenbezirk Pirna und der Hochschule für Kirchenmusik hat die Kirchliche Frauenarbeit Sachsen diesen Gottesdienst gestaltet.
Das Gottesdienstheft mit Liturgie und Liedtexten können Sie hier herunterladen und ausdrucken | PDF
Sonntag, 17. Mai 2020, 11:00 Uhr
www.youtube.com/user/evlksachsen/videos
- Kopiervorlage Kärtchen | PDF
- Bastelanleitung Umschlag | PDF

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen Verse aus der Bergpredigt Jesu im Matthäusevangelium.
- Gastgebende Gemeinden | PDF
- Materialheft | PDF
- Plakat | PDF

Rogate 2020   Rogate 2020   Rogate 2020  
Onlinegottesdienst am Sonntag, 17. Mai 2020 (Rogate) aus dem Gemeindezentrum Pirna-Copitz


 

11. Mai 2020

leicht & SINN: Ausgabe 1-2020 "STAUNEN" erschienen

leicht&SINN

Staunen ist eine existenzielle Erfahrung, für religiös musikalische Menschen eine tiefe Erfahrung von Transzendenz. Aber das große spirituelle Staunen erleben wir nicht so oft. Wie schön, dass es auch in kleiner Alltagsmünze zu haben ist.
Staunen Sie selbst!
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8. Mai 2020

Alles Gute zum Muttertag!

Anna Jarvis
Anna Jarvis

Neben guten Wünschen, Blumen und Pralinen braucht es klare Worte für neue Perspektiven und Veränderung!
Vor 70 Jahren gründete Elly Heuss-Knapp das Müttergenesungswerk.
Die Alltags- und Lebenssituation von Familien hat sich seitdem sehr verändert. Die Notwendigkeit, die Belastungen von Müttern im gesellschaftlichen Diskurs zu halten und für Gleichberechtigung und Anerkennung zu sorgen, ist jedoch geblieben.
Besonders jetzt brauchen Familien eine Aussicht auf Unterstützung bei der Betreuung ihrer Kinder, erschöpfte Mütter brauchen konkrete Angebote. Die meisten Vorsorge- und Rehakliniken im MGW-Verbund sind geschlossen und viele stehen durch die Kurausfälle vor großen finanziellen Herausforderungen.
Für die Mütter, die eine Kur dringend benötigen, ist dies nur sehr schwer zu verkraften. Das zeigt der Brief einer Mutter: www.muettergenesungswerk.de/blog/artikel/wer-kuemmert-sich-zurzeit-um-kranke-muetter-und-vaeter/
Klare Worte findet auch der Deutsche Frauenrat:
www.frauenrat.de/wann-wenn-nicht-jetzt-aufruf-von-frauenverbaenden/
Einen Brief des Arbeitskreises Frauengesundheit (AKF) an den Bundesfinanzminister Olaf Scholz finden Sie online auf der AKF Website.

 

24. April 2020

Einführung des neuen Landesbischofs

Tobias Bilz

Am Samstag, den 26. April 2020, wird Tobias Bilz in einem Gottesdienst in das Amt des Landesbischofs eingeführt. Herzlich laden wir ein, den MDR-Fernseh-Gottesdienst zur Einführung des Landesbischofs mitzufeiern.
MDR Fernsehen Samstag 25. April 2020 12:00 Uhr
Hier finden Sie weitere Informationen:
https://www.evlks.de/aktuelles/alle-nachrichten/nachricht/news/detail/News/einfuehrung-von-landesbischof-tobias-bilz/

 

23. April 2020

Austausch per Email

Haus Daheim

Das Evangelische Mutter-Kind-Kurhaus "Haus Daheim" in Bad Harzburg bietet während der Schließung aufgrund der Corona-Pandemie eine Online-Beratung für Frauen und Mütter an.
Mit diesem Angebot wird Frauen und Müttern eine Möglichkeit gegeben, sich mit den Mitarbeiterinnen des therapeutischen Teams auszutauschen, sich zu entlasten oder einfach vom Alltag zu erzählen.
Die Online-Beratung erreichen Sie unter zuhoeren@haus-daheim-kur.de

 

12. April 2020

Osterbrief von Landesbischof Tobias Bilz

Logo EVLKS

"Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht." Joh 14, 27

www.evlks.de/aktuelles/alle-nachrichten/nachricht/news/detail/News/osterbrief-von-landesbischof-tobias-bilz/


 

30. März / 4. April 2020

Corona-Seelsorgedienst

Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Beraterinnen und Berater der Ev.-Luth. Landeskirche, des Bistums Dresden-Meißen und der Diakonie Sachsen haben ein ökumenisches "Corona-Seelsorgetelefon" organisiert.
Die geschulten Seelsorger sind von montags bis freitags von 9.00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Unter der Telefonnummer 0351 / 89692890 finden Sie offenes Ohr und Herz bei einer Gesprächspartnerin oder einem Gesprächspartner.
Nähere Angaben finden Sie unter
https://www.evlks.de/aktuelles/alle-nachrichten/ nachricht/news/detail/News/oekumenisches-corona-seelsorgetelefon-geschaltet/

 

18. März 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind alle betroffen von dem akuten Krisenmodus, in dem sich unser Land befindet. Alle Bereiche des öffentlichen Lebens müssen sich einschränken und ihre Dienste darauf einstellen. In der Zeit besonderer Aufmerksamkeit auf das Füreinander und Miteinander bedauern wir es sehr, dass Veranstaltungen der Kirchlichen Frauenarbeit ruhen müssen. Zur Durchführbarkeit der kommenden Angebote informieren wir die angemeldeten Teilnehmerinnen jeweils direkt nach aktueller Lage.
Für allgemeine kirchliche Informationen empfehlen wir die Homepage unserer Landeskirche
https://engagiert.evlks.de/mitteilungen/zum-umgang-mit-corona/
Darüber hinaus stehen wir für Fragen und Gespräche gern telefonisch oder per e-mail: Frauenarbeit.sachsen@evlks.de zur Verfügung.
Wir wünschen Ihnen den Schutz und Segen Gottes!
Im Namen des Teams der Kirchlichen Frauenarbeit grüßt Sie
Kathrin Pflicke, Landesleiterin

 

4. März 2020

Ausstellung in der Kirchgemeinde Dresden Blasewitz zum Weltgebetstag – World Day of Prayer

"Informiert beten, betend handeln" – "Informed prayer, prayerful action"
vom 08.03. 2020 bis 15.05.2020

Heilig-Geist-Kirche, 01277 Dresden, Berggartenstraße 22a .

Weltgebetstag-Ausstellung

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball.
Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahren die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.
Die Ausstellung zeigt 35 Jahre Weltgebetstagsarbeit in der Kirchgemeinde Dresden Blasewitz
Vorgestellt werden unterschiedliche Gottesdienstformen, Projekte und Erinnerungsstücke. Beispielhaft wird so über die weltweite Bewegung informiert.

 

3. März 2020

Theologischer Studientag der Frauenarbeit am 29. Februar 2020

Theologischer Studientag

Der Einladung zum Theologischen Studientag der Kirchlichen Frauenarbeit am 29. Februar 2020 waren mehr als 40 Frauen und Männer aus ganz Sachsen gefolgt. Konzipiert und gestaltet wurde der Tag von Pfarrerin Dorothee Fleischhack, ehemalige Theologische Beauftragte der Kirchlichen Frauenarbeit, und Li Hangartner, katholische Theologin aus Luzern. Hangartner hat viele Jahre Bildungsarbeit im Romero-Haus verantwortet. Seit ihrer Gründung 1988 engagiert sich die Ehefrau von Fulbert Steffensky in der FrauenKirche Zentralschweiz, der Fachstelle Feministische Theologie in Luzern.

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Nach einer Andacht zum Thema des Studientages „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“ (Psalm 119) von Dorothee Fleischhack legte Li Hangartner ihre Perspektive auf die biblische Sprache und Tradition dar: Wenn wir heute biblische Texte lesen, gehen wir in den „zu großen Schuhen“ unserer Ahnen und Ur-Ahnen. Wir müssen uns mit Sprache und Bildern, Wörtern und Texten auseinandersetzen, die nicht (mehr) unsere sind, und eigene Interpretationen finden. Gottes Worte gibt es nicht als „Fertiggericht“, sondern jede Generation und jede religiöse Gemeinschaft interpretiert jeweils neu – und dies bezogen auf ihre je spezifischen Lebensfragen und ihre Lebenssituation. Deshalb gehört vor jede Bibellektüre in der Regel eine Analyse der Gegenwart, in welche die Bibel hineinsprechen soll. Denn Verstehen geschieht immer im Zusammenspiel dessen, was an Prägung, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Vorwissen vorhanden ist.

Anhand dreier Beispiele (u.a. aus Lateinamerika) machte sie dies deutlich: Alle drei Interpretationsgemeinschaften verstanden sich als Vertreter einer bestimmten sozialen Schicht bzw. in spezifischen gesellschaftlichen Rollen. Sie interpretierten die biblischen Texte aus einer aktuellen Situation vor der Folie befreiungstheologischer Auslegungstraditionen.

Im weiteren Verlauf des Vormittages entfaltete Li Hangartner, was poetische Sprache zu leisten vermag: Lyrik ist die Einladung, sich selbst zu begegnen. Auch religiöse Sprache ist poetische Sprache und bedarf der Auslegung – nicht der bloßen Rezitation, wie es in den Gottesdiensten oft passiert. An vier „großen“ theologischen Begriffen machte Hangartner deutlich, inwiefern poetische Sprache den Weg zu Bibel eröffnen kann. Mit Gedichten, v.a. von Kurt Marti und Hilde Domin, erschloss sie den Teilnehmenden des Studientages „Gnade“, „Auferstehung“, „Inkarnation“ und die „Trinitarische Formel“. Am Ende des Vormittags wurden schließlich ausgewählte Texte (Bibeltexte und Gedichte) zum Thema „Licht“ zu Gehör gebracht.

Nach der Mittagspause war Gelegenheit, zum Thema „Was spendet Trost?“ miteinander ins Gespräch zu kommen. In ihrer kurzen Hinführung zum Thema ermutigte Hangartner, sich die „alte Sprache“ unserer Ahnen und Ur-Ahnen zu „leihen“. Die Psalmen beispielsweise oder das Buch Hiob thematisieren Zweifel, Ängste, Wut und Schmerz in einer Weise, die wir schwer in eigene Worte zu fassen vermögen. Dabei trösten vielleicht nicht unbedingt die Worte selbst, sondern eher der Glaube daran, dass Trauer, Angst oder Einsamkeit existentiell zum Menschsein dazugehört.

Der Studientag ließ deutlich werden, auf welchen Schatz an poetischen Texten zurückgegriffen werden kann, um sich und andere zu ermutigen, aufzurichten und zu bestärken. Und es sind nicht nur die Worte, sondern ebenso Gesten, Zuwendung und Vertrauen, geteilte Erfahrungen und gemeinsame Zeit, die alltäglichen und außeralltäglichen Trost ermöglichen.

 

 

5. Februar 2020

Dr. Peggy Renger-Berka – die Theologische Referentin der Frauenarbeit stellt sich vor

Dr. Peggy Renger-Berka

Seit dem 1. Januar 2020 habe ich die Stelle als Theologische Referentin bei der Kirchlichen Frauenarbeit inne. Damit bin ich Nachfolgerin von Dorothee Fleischhack, die bis Ende März 2019 als Theologische Beauftragte im Team der Frauenarbeit wirkte.
So ganz neu bin ich nicht in der Frauenarbeit. Zwischen Juli 2014 und März 2016 war ich bereits als Referentin zuständig für die beiden Kirchenbezirke Dresden. 2018 übernahm ich die Stelle als Referentin im Projekt „Frauen haben die Wahl. 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“.

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Nun steht eine neue Aufgabe bei der Frauenarbeit an: Theologische Referentin. Was ich dafür mitbringe – außer meinen Berufserfahrungen seit 2014? Absolviert habe ich ein Magisterstudium der Erziehungswissenschaften, Evangelischen Theologie und Germanistik. Nach dem Studium hatte die Chance, 10 Jahre lang in der Forschung zu arbeiten und zu lernen, wie sich Theologie ins Konzert anderer Wissenschaften einbringen kann. In dieser Zeit habe ich auch eine Doktorarbeit im Fach Kirchengeschichte geschrieben. Seit April 2016 bin ich bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen (EEB) Referentin für politische, religiöse und ethische Bildung. Auch die EEB Sachsen hat ihre Dienststelle in der Tauscherstraße 44, sodass sich fast von selbst viel Austausch und Kooperationen mit der Frauenarbeit ergeben haben. Die Themen und Anliegen der Frauenarbeit waren und sind mir deshalb sehr nahe. Und ich freue mich sehr, zu meiner 50%-Anstellung bei der EEB nun noch mit 25% für die Frauenarbeit wirken zu können.

Konkrete Aufgaben sind Bildungsarbeit und Vernetzung. Zu ersterer gehört der jährliche Theologische Studientag mit dem Schwerpunkt geschlechtergerechter Theologie, außerdem der etablierte Frauengottesdienst am Sonntag Rogate sowie die Andachten in der Unterkirche der Frauenkirche Dresden immer an einem „5. Donnerstag“. Beim Schwerpunkt Vernetzung geht es um die Pflege der regionalen und überregionalen Frauennetzwerke. Außerdem sollen die Kontakte zu Ansprechpartnerinnen in den Kirchenbezirken (Kuratorinnen) gestärkt werden. Wichtig ist mir auch, für jüngere Frauen interessante Angebote zu machen und Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Ich freue mich auf Begegnungen mit Ihnen und euch.

 

 

3. Februar 2020

Müttergenesungswerk feiert 70. Jubiläum

Elly Heuss-Knapp

Am 31.1.1950 gründete Elly Heuss-Knapp, Frau des ersten Bundespräsidenten, das Müttergenesungswerk.
Elke Büdenbender, heutige Schirmherrin des Müttergenesungswerks setzt mit Überzeugung die Arbeit der Gründerin fort. „Das Müttergenesungswerk ist einzigartig in der Welt. Wenn es das Müttergenesungswerk nicht schon seit 70 Jahren gäbe, man müsste es erfinden."
Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter gibt es nur in Deutschland – ein Verdienst der jahrzehntelangen fachlichen und politischen Arbeit des Müttergenesungswerks.
Der Anspruch auf eine gesundheitliche Maßnahme ist in Deutschland politisch im Jahr 1989 im Sozialgesetzbuch (SGB V.) verankert worden. Seit 2002 gibt es eine Vollfinanzierung.
Das Müttergenesungswerk ist die einzige Organisation, die politische Arbeit für Kurmaßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige macht. Sie ruht sich dabei nicht auf Erreichtem aus, sondern sichert Zugangswege, setzt innovative Qualitätsstandards für Kliniken, erreicht gesetzliche Verbesserungen und informiert Ärzt*innen sowie Betroffene.
Neuster Meilenstein: Seit 2018 gibt es erstmalig bundeseinheitliche Attest-Formulare für Kuren. (Auszug aus der Pressemitteilung)
In Sachsen bieten die Beratungsstellen des Diakonischen Werkes Kurberatungen an. An 41 Standorten wurden 2019 über 2000 Mütter, Väter und Pflegende Angehörige beraten.

 

22. Januar 2020

Woche der Brüderlichkeit 2020 in Dresden

Woche der Brüderlichkeit

Die Woche der Brüderlichkeit wird jährlich im März begangen; organisiert wird sie vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
Die zentrale Eröffnung mit der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille findet in diesem Jahr in Dresden statt, Preisträgerin wird Frau Dr. Angela Merkel sein.
Unter dem Motto „Tu deinen Mund auf für die Anderen“ finden im gesamten Jahr 2020 Veranstaltungen statt, die auch auf der zugehörigen Website einsehbar sind:
www.wdb-dresden.de/events/kategorie/veranstaltungsuebersicht/
Die von der Kirchlichen Frauenarbeit vorbereitete Veranstaltung am 4.5.2020 musste leider ausfallen!
Die Broschüre ist hier einsehbar:
www.wdb-dresden.de/site/wp-content/uploads/WDB-2020_web.pdf

 

Frühere Meldungen im Archiv 2019

 

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