• Frauenmahl-2018 Auch nach der Reformationsdekade wird die Reihe der Frauenmahle fortgesetzt
  • Frauenmahl-Dresden-2018Frauenmahl am 9. März in Dresden
  • FahnenaktionFahnenaktion von TERRE DES FEMMES zum Internationalen Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen" 2017 in der Tauscherstraße 44
  • FrauenFestMahl zum FrauenFestTag am 12.08.17 in Wittenberg
  • Deutsch-Polnisch-Tschechisches Partnerschaftstreffen, 26.4.-30.4.17, Foto: Peggy Rühle
  • MaterialsammlungFrauen der Reformation. Materialsammlung für die Arbeit mit Gruppen

Aktuelle Meldungen

14. September 2018

Führung im Militärhistorischen Museum Dresden

Judith mit dem Haupt des Holofernes
Judith mit dem Haupt
des Holofernes
(nach L. Cranach d.Ä.)/
MHM/ Andrea Ulke

Die aktuelle Sonderausstellung „Gewalt und Geschlecht. Männlicher Krieg – Weiblicher Frieden?“ beschäftigt sich mit der Frage, ob Gewalttätigkeit und Gewaltfähigkeit an Geschlecht gebunden sind. Gehören also „männlich“ und „soldatisch“ sowie  „weiblich“ und „schwach“ zusammen? Oder sind dies Zuschreibungen, die veränderbar sind?
An mehr als 1.000 Objekten und Werken lässt sich viel über historische und aktuelle Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit lernen – sowie über unterschiedliche Dimensionen von Macht, Gewalt und Geschlecht.
Die Kirchliche Frauenarbeit Sachsen lädt zu einer Führung durch die Ausstellung ein. Der Museumsbesuch und die Führung sind kostenfrei
Termin: Mo, 08.10.2018 | 18:00 Uhr – 19:30 Uhr
Ort: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Anmeldung bis zum 1.10.2018

 

10. September 2018

Evangelische Frauen gestalten Kirche & Gesellschaft

Danke
Foto: pexels.com

Frauenkonferenz am 3.11.2019
Frauen prägen Kirche. Mit ihrem Engagement in den Gemeinden geben sie "Kirche" ein Gesicht, gestalten Orte und Zeiten und bringen ihre Themen zur Sprache. Dafür möchte die Kirchliche Frauenarbeit mit der Frauenkonferenz auch in diesem Jahr "Danke" sagen.
Unter dem Motto "Damenwahl - 100 Jahre Wahlrecht für Frauen" soll es thematisch darum gehen, an welchen Stellen sich Frauen in und auch außerhalb von Kirchgemeinden engagieren, Gesellschaft gestalten und ihre Stimme einbringen. Eine Andacht und zwei Impulsvorträge werden auf das Thema einstimmen. Moderierte Tischgespräche bieten die Möglichkeit zum Austausch. Ein Abendmahlsgottesdienst schließt den Tag ab.
Datum: 3. November 2018, 10:00–15:00 Uhr,
im Haus der Kirche Dresden, Teilnahme kostenlos
Anmeldung bis 19. Oktober 2018 bei der Kirchlichen Frauenarbeit Sachsen

 

7. September 2018

Klimapilger starten am 9. September in Bonn

Klimapilgern 2018

1.700 km, 78 Stationen, 14 Aktionstage: Der Ökumenische Pilgerwerg für Klimagerechtigkeit startet am Sonntag, 9. September, in Bonn. Er führt durch verschiedene Bundesländer - darunter Sachsen - und endet nach drei Monaten am 9. Dezember im polnischen Katowice, wo zeitgleich die 24. UN-Weltklimakonferenz (COP 24) stattfindet. Beginnend in Schkeuditz führt der Weg vom 21. Oktober bis 5. November durch Sachsen, wo zahlreiche Veranstaltungen entlang der Route geplant sind.
(siehe unsere Ankündigung vom 4.7.18)
Pressemitteilung des Ev.-Luth. Landeskirchenamtes Sachsens vom 6.9. 2018
www.klimapilgern.de

 

5. September 2018

Gottesdienst in Dohna am Sonntag, 21.Oktober 2018, 10 Uhr

Flügelaltar
Foto: U. Oettel

Die heiligen Frauen Margarete + Katharina + Barbara + Dorothea laden zusammen mit Maria zu einem Gottesdienst in Dohna ein.
Lassen Sie sich überraschen, was uns diese fünf Frauen des Dohnaer Flügelaltares heute zu sagen haben.
Vorbereitungskreis: Frauen der Kirchgemeinde Dohna und Kirchliche Frauenarbeit Sachsen

 

1. September 2018

111-jähriges Bestehen der Kirchlichen Frauenarbeit

Am 16. August 2018 feierte die Kirchliche Frauenarbeit Sachsen ihr 111-jähriges Bestehen mit mehr als 111 Gästen. Der Garten der Tauscherstraße 44 in Dresden-Blasewitz, in dem die Geschäftsstelle der Frauenarbeit seit 2011 ihren Sitz hat, war einladend geschmückt. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Verschiedene Wortbeiträge nahmen das Motto des Abends "Mit Tradition in die Zukunft" auf und regten so zu intensivem Austausch unter den Anwesenden an. Das musikalische Programm mit Uta Fehlberg und eine Andacht zum 111. Psalm boten einen festlichen Rahmen.

Sommerfest der Frauenarbeit    Sommerfest der Frauenarbeit    Sommerfest der Frauenarbeit   
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Vor allem in den Grußworten wurde deutlich, welche Bedeutung die vielfältigen Angebote der Frauenarbeit sowohl für die einzelne Frau als auch für die gesamte Landeskirche haben.
Zugleich ging der Blick in die Zukunft. Dem Team wurde Mut gemacht, sich von "alten Zöpfen" zu trennen und Neues auszuprobieren. Immer wieder wurde zudem auf die Notwendigkeit der Vernetzung mit Frauen aus Kirche, Politik und Gesellschaft verwiesen. Nur gemeinsam, so die Erfahrung der Vergangenheit und Gegenwart, lassen sich aktuelle Problemlagen bewältigen und in konkrete politische Forderungen umsetzen.
Das Jubiläum war Anlass, die Gegenwart auf der Folie des Vergangenen zu beschreiben und sowohl Kontinuitäten als auch zeithistorisch Bedingtes darzustellen. Ein dialogisch gestalteter Rückblick auf 111 Jahre Frauenarbeit ließ prägende Ereignisse Revue passieren. Dabei gehörte Gelungenes ebenso dazu wie Krisen und Umbrüche.
Deutlich wurde, dass die Kirchliche Frauenarbeit sich seit ihrem Bestehen als Dachverband evangelischer Frauenvereine in Sachsen für Frauenrechte und konkrete Anliegen von Frauen einsetzt. So initiierte sie bereits 1923 eine Kampagne, in der sie für Frauen als Mitglieder der Landessynode warb, und setzte sich für eine Frauenquote in kirchlichen Leitungsgremien ein. Zugleich eröffnet die Kirchliche Frauenarbeit Raum für Spiritualität. Die Referentinnen im Reisedienst gestalten selbst Frauentreffen und erarbeiten Arbeitshilfen für Leiterinnen von Frauenkreisen. Auf diese Weise stärken sie zum einen die unverzichtbare Basis der Frauenarbeit in den Kirchgemeinden. Zum anderen bieten sie gezielt religiöse und pädagogische Bildung für Frauen im Ehrenamt an. Mit dem Frauensonntag am Sonntag Rogate oder dem Weltgebetstag der Frauen, der seit 1949 im März weltweit gefeiert wird, stehen etablierte Formate zur Verfügung, um frauenspezifische Fragen in einer frauenorientierten Sprache zu thematisieren.
Besonders im Blick waren und sind die Bedürfnisse von Müttern. Nachdem seit 1929 regelmäßig Erholungszeiten für Mütter angeboten wurden, wurde in der Aufbruchsstimmung nach 1989/90 ein Verein gegründet, um in Gohrisch ein Kurhaus zu eröffnen und 10 Jahre lang erfolgreich zu betreiben. Heute ist der Bereich "Müttergenesung/Frauengesundheit" als eigener Arbeitszweig in die Kirchliche Frauenarbeit integriert.
Auch zukünftig wird es der Kirchlichen Frauenarbeit darum gehen, verstärkt Interessen und Fragen jüngerer Frauen aufzugreifen und in zeitgemäßen Formaten zu diskutieren. Mit den 25 Frauenmahlen, die zur Reformationsdekade in verschiedenen Orten Sachsens gefeiert wurden, ist dafür ein guter Anfang gemacht.
Für ihr Tun schöpft die Kirchliche Frauenarbeit immer wieder Mut aus der Beziehung zu Gott. Die Mitarbeiterinnen handeln in dem Vertrauen, dass Gott als unterstützende und wegweisende Kraft ihre Arbeit begleitet.

 

1. September 2018

§219a endlich abschaffen!

Evangelische Frauen halten Gesetz für verfassungswidrig
(Pressemitteilung der EFiD vom 29. August 2018)
Am 29. August findet der Prozess gegen die Frauenärztinnen Nora Szász und Natascha Nicklaus vor dem Amtsgericht statt. Gegen die Frauenärztin Kristina Hänel wird am 6. September 2018 der Berufungsprozess vor dem Landgericht Gießen verhandelt.
Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) solidarisieren sich mit den nach §219a angeklagten Ärztinnen. EFiD fordert den Gesetzgeber auf, den von den Nationalsozialisten 1933 eingeführten Paragraphen abzuschaffen.
Frauen in Schwangerschaftskonflikten müssen sich sachlich über medizinische Methoden und Schwangerschaftsabbrüche durchführende ÄrztInnen informieren können. Bisher verhindert dies der §219a, der nach Ansicht der Evangelischen Frauen nicht mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar ist, denn er schränkt das Selbstbestimmungsrecht und das Recht auf freie Arztwahl ein.
Evangelische Frauen in Deutschland e.V.
www.evangelischefrauen-deutschland.de
Pressemitteilung

 

1. September 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht: Sonderausstellung und Kampagnen Kick-Off

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey eröffnet Ausstellung „Damenwahl“ und gibt Startschuss für Kampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“
(Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums am 29.08.2018) Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat heute (Mittwoch) die bundesweit einzigartige Sonderausstellung mit dem Titel „Damenwahl“ zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ im Historischen Museum Frankfurt eröffnet und zeitgleich den Startschuss für die Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der EAF Berlin zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ gegeben.
www.100-jahre-frauenwahlrecht.de

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Bundesfamilienministerin Giffey: „Seit 100 Jahren haben Frauen das Recht zu wählen und gewählt zu werden. Wenn wir in diesem Jahr das Jubiläum des Frauenwahlrechts feiern, schauen wir stolz zurück auf das, was sich Frauen seitdem erkämpft haben. Und wir schauen nach vorn. Heute streiten wir für die gleiche Teilhabe von Frauen in der Politik und Wirtschaft, um gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um die Aufwertung der sozialen Berufe und um den Schutz vor Gewalt.“
In der Ausstellung sollen jene mutigen Frauen gewürdigt werden, die Anfang des vergangenen Jahrhunderts zur Entstehung der Weimarer Republik, zur Novemberrevolution und zur Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland beigetragen hatten.
Dr. Franziska Giffey: „Es ist wichtig, dass Frauen wählen gehen. Aber vor allem auch, dass sie für politische Ämter kandidieren und gewählt werden. Dann bewegt sich nämlich mehr für Frauen. Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern ist noch immer keine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder neu erkämpft werden.“
Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums zum Frauenwahlrecht zeigt das Museum bis zum 20. Januar 2019 auf einer Fläche von ca. 900 Quadratmetern rund 450 Exponate aus dem Institute on Gender Equality and Women‘s History in Amsterdam (Atria), aus dem Museum of London und einer Vielzahl deutscher Museen, Archiven und Bibliotheken. Die Sonderausstellung ist Teil der Jubiläumskampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend und der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF Berlin). Die Jubiläumskampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wird von 100 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unter anderem mit einem Statement auf der Kampagnenwebseite unterstützt. Neben umfassenden Hintergrundinformationen gibt es dort regelmäßige Themendossiers sowie eine Aktionslandkarte für einen Überblick über zahlreiche Veranstaltungen im Bundesgebiet. Die Materialien zur Kampagne können kostenfrei genutzt werden.

 

1. September 2018

Mit dem Weltgebetstag in Digitale Medien vordringen. #OCCUPYHEAVEN

WGT Slowenien  #OCCUPYHEAVEN

Schauen Sie im Netz (bei Facebook, Instagram...) unter diesem Stichwort nach. Wenn Sie mögen können Sie auch bald ein Bild posten zu OCCUPYHEAVEN.
Jedes Jahr warten wir gespannt auf das Titelbild der WGT Ordnung. Was sagt es über die Frauen, das Land und deren Leben? Diesmal gibt es zum Bild etwas ganz besonderes: eine kleine Animation. Vielleicht ist sie ja eine Inspiration zum Welt umspannenden Beten, zum konkreten Handeln bei dem Motto "Komm, alles ist bereit" Lk 14. Die slowenischen Frauen, die den Gottesdienst für den Weltgebetstag 2019 entwickelten, holen die verschiedensten Menschen an den Tisch - Gastfreundschaft, Begegnung auf Augenhöhe.
Animation bei Youtube

 

1. September 2018

Solidarität statt Ausgrenzung

Evangelische Frauen beteiligen sich am Aktionsbündnis #unteilbar
(Pressemitteilung der EFiD vom 29. August 2018)
Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) sind Erstunterzeichnende des Aktionsbündnis #unteilbar, das auf die Initiative des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereien e.V (RAV) gegründet wurde. Solidarität statt Ausgrenzung – das Aktionsbündnis #unteilbar engagiert sich für eine offene und freie Gesellschaft, gegen Rassismus und Menschenverachtung, für Humanität, unteilbare Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit, für Religionsfreiheit und Solidarität.
Das Ziel ist, am 13. Oktober 2018 100.000 Menschen in Berlin zu einer bundesweiten 2018_Großdemonstration zu versammeln.
Weitere Informationen finden Sie unter www.unteilbar.org.

 

27. August 2018

Themenheft zum Weltgebetstagsland Slowenien

WGT Slowenien

Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) stellt ein Themenheft zum Weltgebetstagsland Slowenien zur Verfügung.
Darin gibt es Informationen zum Land und zu der kleinen evangelischen Kirche, deren knapp 15.000 Mitglieder in lebendigen Gemeinden über Kirchengrenzen hinaus wirksam sind und Hilfsbedürftige unterstützen.
Im Heft sind fünf Porträts von faszinierenden Frauen zu finden. Sie erzählen über ihren Glauben, der ihnen immer wieder half, aufzustehen und weiterzumachen.

Hrsg. vom Gustav-Adolf-Werk e.V., 52 Seiten, 5 €,
ISBN 978-3-87593-131-0
Bestellungen über Gustav-Adolf-Werk e.V.,
E-Mail: verlag@gustav-adolf-werk.de, Tel.: 0341.490 62 13,
https://www.gustav-adolf-werk.de/neuerscheinungen.html sowie im Buchhandel

 

13. Juli 2018

Pflege bis zur Erschöpfung?

Pflege

Pflegende Angehörige brauchen Information und Ermutigung, wenn die Belastungen zu groß werden. Neben Maßnahmen zur medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter in Erziehungsverantwortung, werden in einigen Einrichtungen des Müttergenesungswerkes diese Maßnahmen auch für pflegende Angehörige angeboten. Die Beratung dazu erfolgt in den Beratungsstellen des Diakonischen Werkes. Die Mitarbeiterinnen der Kirchlichen Frauenarbeit/ Frauengesundheit unterstützen die Beantragung bei den Krankenkassen.
Pressemitteilung der Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

 

4. Juli 2018

Pressemitteilung: 3. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit | Anmeldung | Mitpilgern

Pilgerweg

Für zwei Monate begeben sich ab 9. September wechselnde Gruppen auf den 3. Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit. Die Route startet in Bonn, dem Ort der 23. Weltklimakonferenz 2017, und endet im polnischen Katowice, wo im Dezember 2018 die 24. Weltklimakonferenz geplant ist. Auf ihrem Weg durch sechs Bundesländer kommen die Pilgerinnen und Pilger vom 21. Oktober bis 4. November auch durch Sachsen. Es steht eine begrenzte Anzahl von Übernachtungsplätzen bereit, weshalb sich eine frühzeitige Anmeldung unter www.klimapilgern.de/anmeldung lohnt.
Klimapilgern | PDF

Arbeitsstelle Eine Welt in der Ev. Luth. Landeskirche Sachsens
Paul-List-Str.17, 04103 Leipzig, Tel. 0341 25355592
Christine.mueller@evlks.de

www.arbeitsstelle-eine-welt.de
www.anders-wachsen.de

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3. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit führt durch Sachsen
Bonn - Leipzig - Katowice / 9. September bis 9. Dezember 2018
(Anmeldungen jetzt möglich)

"Geht doch!" - unter diesem Motto verbinden Menschen verschiedener Konfessionen ihre Freude am Pilgern mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz.
Für zwei Monate begeben sich ab 9. September wechselnde Gruppen auf den 3. Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit.
Die Route startet in Bonn, dem Ort der 23. Weltklimakonferenz 2017, und endet im polnischen Katowice, wo im Dezember 2018 die 24. Weltklimakonferenz geplant ist. Auf ihrem Weg durch sechs Bundesländer kommen die Pilgerinnen und Pilger vom 21. Oktober bis 4. November auch durch Sachsen. Entlang der Route sind zahlreiche Veranstaltungen vorgesehen.
So lädt das Leipziger Missionswerk zu einem Themenabend zum Klimawandel in Tansania, Indien und Papua-Neuguinea ein und in Nossen stellen Schülerinnen und Schüler ihr Projekt "Sachsen im Klimawandel" vor.
In Meißen und Dresden kommen die Pilger zu Andachten mit dem evangelischen Landesbischof Dr. Carsten Rentzing und dem katholischen Bischof Heinrich Timmerevers zusammen. In der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche steht eine Podiumsdiskussion zum Thema Klimaschutz und Braunkohle auf dem Plan. Initiator des Pilgerwegs ist ein Bündnis aus Landeskirchen, Diözesen, Missionswerken, christlichen Entwicklungsdiensten und Umweltverbänden. An "Kraftorten" und "Schmerzpunkten" entlang des Weges soll gezeigt werden, wo die Gefährdung der Schöpfung zu Tage tritt. Eingeladen sind Menschen aller Altersstufen und Konfessionen, die sich fit genug fühlen, bis zu 25 Kilometer am Tag zurückzulegen. Es kann als Einzelperson, Familie oder Gruppe einen Tag, eine Woche oder auch die gesamte Strecke mitgepilgert werden.
Die Übernachtungsmöglichkeiten werden durch Gemeinden und Gruppen vor Ort organisiert und sind einfach gehalten (z.B. Gemeindehäuser, Turnhallen, Privatquartiere). Bei Übernachtungswunsch müssen Schlafsack und Isomatte mitgebracht werden. Meist werden gastgebende Gemeinden und Gruppen eine Verpflegung anbieten. Um die Kosten zu decken, bitten die Gemeinden vor Ort um eine Spende.
Die Anmeldung ist kostenfrei, die Kosten für An- und Abreise sowie Verpflegung werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Es steht eine begrenzte Anzahl von Übernachtungsplätzen bereit, weshalb sich eine frühzeitige Anmeldung unter http://www.klimapilgern.de/anmeldung lohnt. Das Anmeldeverfahren endet für das Pilgern mit Übernachtung rund vier Wochen vor Beginn der jeweiligen Teiletappen. Tagespilgernde können sich bis drei Tage vor Veranstaltungsbeginn anmelden.
Die einzelnen Tagesetappen, Informationen zum Anliegen und Veranstaltungshinweise sind unter www.klimapilgern.de zu finden und werden kontinuierlich erweitert.

Weitere Informationen für Sachsen:
Christine Müller, Arbeitsstelle Eine Welt in der Ev. Luth. Landeskirche Sachsens, Tel. 0341 25355592, Mail: christine.mueller@evlks.de
Koordinatorin: Juliana Klengel, Tel. 0341 25355593
Missionswerk Leipzig, klimapilgern@lmw-mission.de

klimapilgern orte

Weitere Informationen | PDF

 

 

28. Juni 2018

Öffentliches Hearing "Alte Jungfer" – "Junggeselle"?

Single-Sein in Theologie, Kirche und Gesellschaft
Donnerstag, 13. September 2018, 11-16h | Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland | Herrenhäuser Str. 12 | 30419 Hannover

Öffentliches Hearing "Alte Jungfer" – "Junggeselle"?

Alle 11 Minuten … Die Wirtschaft hat Singles längst als Zielgruppe entdeckt, während Singlesein in kirchlicher Reflexion und Arbeit meist im toten Winkel bleibt.
Singlesein gilt nicht als Lebensform, sondern als unglücklicher Zustand.
Menschen, die alleinstehend sind, werden oft übersehen.
Dies betrifft aktuell 18,67 Millionen Menschen in Deutschland – und ihre Zahl wächst. Das hat auch mit Geschlechterverhältnissen zu tun: mit der höheren ökonomischen Selbständigkeit von Frauen, die nicht mehr auf einen Versorger angewiesen sind, mit vereinfachten Scheidungen und gewandelten Rollenbildern.

Das Evangelische Zentrum Frauen und Männer lädt ein, über „Singlesein“ zu diskutieren und veranstaltet zu dieser Thematik ein Öffentliches Hearing.
Es diskutieren:
Dr. Irmgard Schwaetzer (Präses der Synode der EKD),
Regionalbischof Dr. Detlef Klahr (Sprengel Ostfriesland/Ems),
Prof. Dr. Tobias Künkler, Pädagoge (CVJM-Hochschule Kassel),
Birte Bernhardt (Institut für Praktische Theologie und Religionspsychologie, Universität Wien),
Prof. Dr. Klara Butting (Altes Testament und Biblische Theologie,Woltersburger Mühle, Zentrum für biblische Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung),
Stephan Baas (Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Soziale Gerontologie, Saarbrücken)
Initialimpuls: OKR Dr. Thies Gundlach (Vizepräsident des Kirchenamts der EKD)

Wir bitten um Anmeldung unter beyersdorf@evangelisches-zentrum.de
Flyer | PDF

 

26. Juni 2018

Bericht vom Theologischen Studientag

Unter dem Thema „Verletzlichkeit wagen – Leben eröffnen“ fand am 2. Juni der Theologische Studientag für Frauen und Männer mit 33 Teilnehmenden in Dresden statt. In der Andacht zu Beginn ging Pfarrerin Dorothee Fleischhack als Theologisch Beauftragte der Kirchlichen Frauenarbeit dem Gedanken „Unsere Verletzlichkeit gegenüber Gott wagen“ anhand von Psalmversen und einem Song von Leonhard Cohen nach.

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Die Referentin des Tages, Prof. Dr. Hildegund Keul aus Würzburg, war in ihrem sehr lebendigen und praxisbezogenen Referat immer wieder im Gespräch mit den Teilnehmenden über Verletzlichkeit, Selbstschutz, Öffnung und die Verheißung intensiven Lebens. Dabei stellte sie die Fragen: Wo ist es notwendig, mich selbst/das Eigene zu schützen? Wo ist es notwendig, um des Lebens willen die eigene Verwundbarkeit zu riskieren?
Gott selbst hat sich als Kind in der Krippe und hingerichtet am Kreuz verwundbar gemacht für uns Menschen. So wurden Auferstehung und Leben möglich. Wo wir uns Gott und einander öffnen, können Leben und Gemeinschaft wachsen.
Das wurde besonders deutlich an dem bewegenden Beispiel der „PorteOuverte“: Menschen haben nach Terroranschlägen spontan ihre Wohnungen für andere, ihnen völlig fremde Menschen geöffnet und mit ihnen geteilt. Leben und Gemeinschaft entstehen und entfalten sich dort, wo wir weniger auf Verluste und Ängste starren und nicht nur immer mehr Sicherheiten suchen, sondern aufeinander achten und miteinander teilen wie die Jüngerinnen und Jünger in ihren Mahlfeiern nach Ostern. Dazu können wir als Kirche einladen und so Menschen zum Leben ermutigen.
 In Arbeitsgruppen zu verschiedenen Fragestellungen und poetischen und kirchen-geschichtlichen Texten konnten diese Impulse vertieft werden.

 

26. Juni 2018

Polnisch-Tschechisch-Deutsches Partnerschaftstreffen

In diesem Jahr fand das Polnisch-Tschechisch-Deutsche Partnerschaftstreffen in Prag statt. 21 Frauen waren zu Gast m Kapuzinerkloster in der Nähe des Hradschin. "Zeit. Zeit! Zeit?" war das Thema unserer gemeinsamen Arbeit.
Zeit in der jeweils eignen Biographie, Zeit und Bibel, aber auch Zeit und Kirche.
An welchen Punkten stehen unsere Kirchen?
Wie sah ihr Weg in der Vergangenheit aus, wie ist die Gegenwart und welche Herausforderungen gibt es in der Zukunft?
Auch Stadtrundgänge und wichtige Besuche durften nicht fehlen. So waren wir u.a. zu Besuch beim Patriarchen der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche.
Die Gemeinschaft hat uns gestärkt. Im nächsten Jahr organisiert die Kirchliche Frauenarbeit dieses Treffen in Halbe / Brandenburg.

Dächer von Prag    Patriarch der Hussitischen kirche    Moldau


 

26. Juni 2018

Mission to the north – Besuch aus Tansania und Indien

vom 06. - 10. Juni 2018 in der Kirchlichen Frauenarbeit
Im Rahmen des "Mission to the north Programms" des Leipziger Missionswerkes waren die beiden Theologinnen Nancy Nahum Mtera (Tansania) und Helen Monica (Tamil Nadu, Indien) Gäste der Kirchlichen Frauenarbeit.

Mission to the north    Mission to the north    Mission to the north     Mission to the north


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Für einen Nachmittag besuchten die beiden Pfarrerinnen die Kirchgemeinde Gottleubatal. Im Frauen- und Großmütterkreis erzählten sie mit Bildern aus ihren Ländern Indien und Tansania und aus ihren Gemeinden und Kirchen.
In drei Sprachen sangen wir gemeinsam: Gott ist die Liebe. Natürlich erzählten wir auch von unserer Kirchgemeinde. Nach einer Kirchenführung in Bad Gottleuba verbrachten wir einen schönen, lebendigen Abend am Grill im Pfarrgarten Berggießhübel mit der Jungen Gemeinde, dem Kreis "Frauen unter sich" und unserer afghanischen Flüchtlingsfamilie. Die Gespräche und die Gemeinschaft endeten mit einem gemeinsamen afrikanischen Regentanz.
In der Kirchgemeinde Oelsa wirkten Nancy Nahum Mtera und Helen Monica mit Pfarrerin Kalettka in einem Taufgottesdienst mit. Bei Begegnungen am Dienstsitz der Kirchlichen Frauenarbeit und gemeinsamen Freizeitaktivitäten erzählten sie uns von ihren Erfahrungen und ihren Eindrücken während der Zeit in Sachsen. Mission to the north – der Blick aus dem Süden gibt uns Impulse für die Zukunft.
Welche Wege sehen sie für unsere "alte Kirche"? Helens Botschaft berührte und ermutigte uns: Wenn ihr euch wünscht, dass mehr junge Leute zum Gottesdienst kommen, dann sagt euren Jugendlichen, euren Kindern und Enkeln, dass ihr eure Kirche liebt!
Unsere Kirche lieben (und damit war nicht das Gebäude gemeint) und davon reden – ein wichtiger Impuls.

 

24. Mai 2018

Material zu Maria Sybilla Merian

In unseren Arbeitshilfen finden Sie einen neuen Beitrag zu Maria Sybilla Merian, der Naturwissenschaftlerin und Malerin.
Arbeitshilfen

 

18. Mai 2018

Spendensammlung für kurbedürftige Mütter

Spenden für Mütter und Kinder in Kurmaßnahmen

Der Arbeitsbereich Frauengesundheit/Müttergenesung der Kirchlichen Frauenarbeit bittet anlässlich des Muttertags die Kirchgemeinden um Unterstützung bei der Spendensammlung für kurbedürftige Mütter. Nicht allen Müttern geht es gut. Mütter stehen unter Druck – Erziehung, Arbeit, Partnerschaft – oft wird es einfach zu viel. Die Kirchliche Frauenarbeit und die Beratungsstellen der Diakonie unterstützen erschöpfte Mütter, Väter und pflegende Angehörige bei der Beantragung von medizinischen Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen. Diese können auch in evangelischen Kurkliniken stattfinden. Viele Mütter aus Sachsen – insbesondere Alleinerziehende – können die Nebenkosten für einen Kuraufenthalt, wie den gesetzlichen Eigenanteil, Fahrtkosten oder fehlende Kleidung, nicht aufbringen. Diesen Müttern und ihren Kindern soll trotzdem die Teilnahme an einer Kurmaßnahme ermöglicht werden. Sie bekommen so die Möglichkeit, aus einer anderen Perspektive auf ihren Alltag zu schauen und neue Stärke und Lebensfreude zu gewinnen.

 

14. Mai 2018

Pressemitteilung: Mission to the North (Programm des LMW)

Mission to the North

Die Teilnehmerinnen des “Mission to the North“ Programms des Leipziger Missionswerkes sind auch wieder Gäste in der Frauenarbeit in Sachsen.
Vom 06.–10. Juni 2018 sind wir gemeinsam unterwegs. Wie funktioniert Frauenarbeit in Indien, in Tansania und bei uns in Sachsen? Der Austausch ist geprägt von Besuchen eines Frauenkreises, einer Flüchtlingsfamilie, einer Andacht in der Frauenkirche, dem Kennenlernen der Müttergenesung, der Gestaltung eines Gottesdienstes und und und ..
Wo können wir voneinander lernen, neue Wege zu finden?

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Pressemitteilung
Gemeinde querdenken. Neue Wege für eine alte Kirche Internationales Begegnungsprogramm „Mission to the North“
Das Nachdenken über zukunftsfähige Strukturen begleitet Kirchen in Deutschland bereits seit Jahrzehnten. Das Leipziger Missionswerk will nun gezielt die Perspektiven der Partnerkirchen in diese Diskussionen einbringen. „Gemeinde querdenken: Neue Wege für eine alte Kirche“ – so lautet der inhaltliche Schwerpunkt des internationalen Begegnungsprogramms „Mission to the North“ (Mission in den Norden) in diesem Jahr. Bis 27. Juni werden zwei Pfarrerinnen aus Indien und Tansania (Vorstellung unten) Ideen für eine Kirche von morgen entwickeln. Die Teilnehmerin aus Papua-Neuguinea Jellyn Kafare musste ihre Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen.

Am kommenden Sonntag, 15. April, 10.30 Uhr, werden die Teilnehmerinnen im Kantatengottesdienst der Leipziger Peterskirche willkommen geheißen. Bereits am Freitag sind sie bei der Synode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Drübeck zu Gast. Die zeitgleich tagende Synode der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens besuchen sie am Sonntagnachmittag.

Das Missionswerk möchte mit den Gästen über ihre Erfahrungen ins Gespräch kommen und lädt andere Interessierte dazu ein: Welchen Eindruck haben die beiden Pfarrerinnen vom kirchlichen Leben in Deutschland? Was gefällt ihnen gut? Was irritiert sie? Was halten sie von den vielen Strukturdiskussionen? Welche Ratschläge würden sie uns mit auf den Weg geben? Gemeinsam werden wir reflektieren, wie wir als Kirche sein wollen, vor welchen Herausforderungen wir stehen und wie wir diese bewältigen können.
Uns interessiert ihr Blick auf die Versuche in den Erprobungsräumen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und in den Strukturüberlegungen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens (EVLKS)? Welche neuen Wege sehen die Gäste für unsere „alte“ Kirche?

2006 lud das Leipziger Missionswerk erstmals drei Frauen aus seinen drei Partnerkirchen in Tansania, Indien und Papua-Neuguinea zum Begegnungsprogramm „Mission to the North“ ein. Innerhalb von drei Monaten erhalten die Gäste einen Einblick in das kirchliche Leben in Mitteldeutschland, reflektieren ihre Erfahrungen und geben Impulse.

Die Teilnehmerinnen
Die Tamilische Evangelisch-Lutherische Kirche (TELC) hat Pfarrerin Helen Monica für das Programm ausgewählt. Die 40-Jährige studierte englische Literatur in Chennai und Theologie am Theologischen Seminar (TTS) in Madurai. Sie wurde 2012 ordiniert und arbeitet als Pfarrerin an der TELC-Zionskirche in Ootacamund/Udagamandalam, nordwestlich von Coimbatore. Helen Monica ist Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern. Ihr Ehemann ist ebenfalls Pfarrer.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT) hat Pfarrerin Nancy Nahum Mtera nominiert. Die 45-Jährige kommt aus der Konde-Diözese im Südwesten des Landes. Sie ist verwitwet und hat drei Kinder. Aufgewachsen in Mbeya, lebt sie seit 2013 in Tukuyu. Dort arbeitet sie als Pastorin an der Hauptkirche. In ihrer Gemeindearbeit sammelte sie Erfahrung mit missionarischer Arbeit in mehrheitlich nichtchristlichen Gemeindegebieten. Ihr Theologiestudium absolvierte sie von 2008 bis 2013 in Iringa.

Eine Übersicht der geplanten Veranstaltungen finden Sie anbei. Die Gäste stehen nach der Orientierungsphase für Interviewanfragen gern zur Verfügung. Bei der Übersetzung sind wir gern behilflich.

Das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Leipzig e.V. (LMW) ist seit 1836 ein international arbeitendes Werk, das spirituellen, interkulturellen und interreligiösen Austausch ermöglicht. Das LMW steht für globales Lernen in ökumenischer Perspektive. Es bringt die Themen, Perspektiven und Spiritualität der Partner in Indien, Tansania und Papua-Neuguinea in die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland und die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens ein.
Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig e.V.

 

8. Mai 2018

Frauengottesdienst am Sonntag Rogate

Rogate 2018

Am Sonntag Rogate feierten Frauen an vielen Orten in Sachsen einen Frauengottesdienst unter dem Thema „Und doch ist noch Raum“ .
Hier sitzen die Frauen aus dem Kirchenbezirk Pirna im Anschluss gemütlich zusammen im Pfarrgarten der Papstdorfer Kirche.
Fotos: Ulrike Oettel

 

19. April 2018

Synodenbeschluss zur Frauenförderung

Die Landssynode sprach sich auf ihrer Frühjahrstagung 2018 dafür aus, weitere Schritte zur Teilhabe von Frauen und Männern an kirchlichen Ämtern und Funktionen zu gehen. Die Kirchenleitung wird gebeten, bis zur Herbsttagung 2018 einen Maßnahmeplan vorzulegen, um die Beteiligung von Frauen in den verschiedensten Gremien und Leitungsämtern der Landeskirche zu stärken.
https://engagiert.evlks.de/landeskirche/mehr-zu/landessynode/berichte/montag-16-april-2018/#c7602

 

16. März 2018

Jede Stimme zählt – 100 Jahre Wahlrecht für Frauen – Frauenmahl in Dresden

Am 09. März feierten 80 Frauen im Dresdner „Haus der Kirche“ ein Frauenmahl anlässlich des 100. Jubiläums der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland.

Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018   

Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018    Frauenmahl Dresden 2018   

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In die Geschichte des Kampfes um das Wahlrecht für Frauen führte Frau Prof. Dr. Susanne Schötz ein. Sie berichtete von den Auseinandersetzungen der Frauen bis zur Erlangung des Stimmrechtes, denn schon bald nach der Einführung der Wahlrechtes 1848 für Männer ab 25 Jahren forderten die ersten Frauen das Stimmrecht. Beispielhaft nannte sie Louise Otto Peters, Hedwig Dohm und Helene Lange, die sich schon im ausgehenden 19. Jahrhundert für die Rechte der Frauen einsetzten. Nach der Novemberrevolution 1918 wurde das Wahlrecht für Frauen endlich durchgesetzt. Zur Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 durften die Frauen dann erstmals wählen und gewählt werden. 37 Frauen erhielten damals ein Mandat. Sie stellten damit 9% der Abgeordneten in der Nationalversammlung.

Frau Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D. und erste Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, berichtete in ihrem Vortrag über ihr Wirken für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Bundestag. Zudem betonte sie, welche  Bedeutung die erste freie Volkskammerwahl in der DDR 1990 für sie persönlich hatte. Als damals 50Jährige durfte sie das erste Mal frei und geheim wählen. Diese Erfahrung war für sie entscheidend, selbst ein Amt zu übernehmen. Sie legte dar, dass der Staat die Pflicht hat, für die Gleichstellung einzutreten, es jedoch das Engagement aller braucht, diese auch praktisch durchzusetzen. Mit der Feststellung, Demokratie zeigt sich in der Verwirklichung von Frauenrechten, schloss sie ihren Vortrag.

Die stellvertretende Vorsitzende der Landessynode der Ev. Luth. Landeskirche Sachsens, Frau Bettina Westfeld, hob die Möglichkeiten der Gestaltung, die Freude an der Macht und der Verantwortung, die mit dem Mandat verbunden sind, hervor. Sie berichtete, dass sie als junge Frau zur Kandidatur geworben wurde und wie wichtig für sie das Mentoring durch die damalige Synodalpräsidentin Gudrun Lindner gewesen sei. Die Impulse, die sie seit dem vergangenen Jahr als Ratsmitglied im Lutherischen Weltbund erhält, möchte sie in unsere Landeskirche tragen. Sie macht Frauen Mut, ihre Stimme einzubringen, ihr Stimmrecht auszuüben – wählen zu gehen und sich wählen zu lassen.
Im Anschluss an die Tischreden diskutierten die Frauen in den Tischgemeinschaften und stellten ihre Thesen und Forderungen für eine gleichberechtige Teilhabe von Frauen in Kirche und Gesellschaft auf. Die Synode unserer Landeskirche soll nun gebeten werden, zu prüfen, wie eine angemessene Beteiligung von Frauen bei der Besetzung von Leitungsämtern erreicht werden kann.
Fünf Institutionen wirkten beim 2. Dresdner Frauenmahl zusammen: die Kirchliche Frauenarbeit der EVLKS; die Gleichstellungsbeauftragte der EVLKS, die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, die Ev. Akademie Meißen und das Haus der Kirche Dresden. Frauen aus Kirche, Politik, Zivilgesellschaft und der Wirtschaft moderierten die Tischgespräche und trugen so zum lebendigen Austausch bei.
Das  Frauenmahl – ein Veranstaltungsformat, das zur Reformationsdekade entwickelt wurde –  verbindet Frauen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft und bietet Raum für  Begegnung und Diskurs.

 

4. März 2018

Rogatematerial 2018

Rogate 2018

Thema ist in diesem Jahr: „Und doch ist noch Raum“.
Rogatematerial | PDF, 325 kB
Plakat A4 | PDF, 700 kB
Postkarte | PDF, 420 kB
Gastgebende Gemeinden | PDF

Das Gottesdienstheft der EFiD kann bei der Kirchlichen Frauenarbeit in Dresden oder bei der EFiD in Hannover bestellt werden.
EFiD- Publikationen

 

4. März 2018

Kirchliche Frauenarbeit wird Sammelstelle für die WGT-Aktion "Stifte machen Mädchen stark"

Durch das Recycling von Stiften unterstützt der Weltgebetstag ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht. Für 450 Stifte können wir zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausstatten und so eine Tür für eine bessere Zukunft öffnen.
Pro Schreibgerät erhält der Weltgebetstag 1 Cent gutgeschrieben.
Sammeln Sie mit und übergeben Sie Ihre gesammelten Stifte bis zum 31.10.2018 an:
Kirchliche Frauenarbeit, Tauscherstr. 44, 01277 Dresden.
Wir fassen die Sammlungen zu 20 kg-Paketen zusammen und versenden sie an den Recyclingpartner des Weltgebetstags.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://weltgebetstag.de/aktuelles/einzelansicht/news/stifte-machen-maedchen-stark/
https://weltgebetstag.de/projekte/projektarbeit-weltweit/libanon

 

7. Februar 2018

Kindermassage - ein kostbares Geschenk für Dich und Dein Kind

Kindermassage

Am Wochenende 2.-4.2.18 lud die Kirchliche Frauenarbeit der EVLKS zum Mutter-Kind-Wochenende "Kindermassage - ein kostbares Geschenk" ins winterliche Herrnhut ein. Seit 12 Jahren führt Beate Börner (DGBM) in diesem Rahmen Mütter in die Grundlagen der Kindermassage –"Berührung mit Respekt" – ein. Für Mütter ist das eine Zeit intensiver Zuwendung und Aufmerksamkeit für ihr Kind, ein eindrücklicher Impuls, auch im Alltag kleine Oasen der Ruhe zu schaffen. Die Veranstaltung wird vom Kommunalen Sozialverband Sachsens gefördert.
Foto: Ch. Händel

 

Frühere Meldungen im Archiv 2017

 

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